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Hochbeet 2.0: Die Küchengarten-Box

Die Küchengarten-Box besteht aus Hochbeet-Element, Kräuter-Rondell und halbhohem Pflanzkasten mit Rankstangen. Sie  ein kompletter kleiner Mini-Küchengarten und leicht mit Material
aus dem Baumarkt zu bauen. Mehr...


Jetzt am Kiosk:

 

Das 2. Sonderheft der Zeitschrift kraut & rüben zum Thema Hochbeete (Herbst und Winter) ist auf dem Markt. Ich durfte daran mitarbeiten und finde, dass es ein sehr informatives Heft geworden ist. Vor allem auch für Leute, die sich jetzt im Herbst ein neues Beet bauen möchten.

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Aktuelle Anbautipps
für Gemüse und Kräuter auf dem Hochbeet:

praxistipps im november

Ein Praxisbuch zum Thema Hochbeet mit Bau- und Pflanzplänen 
sowie einem Praxisteil, der Monat für Monat Anbautipps, 
 Sorten-Empfehlungen und Rezeptideen für Hochbeetfans liefert.

BLV Verlag; 96 Seiten; €
  12,99 (D), € 13,40 (A) 

Über 56.000 verkaufte Exemplare!


"Wenn Du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es Dir an nichts fehlen!"         (Cicero)


Viel Spaß mit meiner Website!

 

Susanne
Nüsslein-Müller

 



Gartenblog

Die Blätter fallen

Mit jedem Windstoß rieselt das Laub jetzt unaufhörlich zu Boden. Und je mehr von dem Geäst unseres großen, alten Feldahorns und der anderen hohen Bäume an der hinteren Gartengrenze sichtbar werden, um so mehr fallen die Vögel wieder auf, die über die Zweige hüpfen und sich an den Samen erfreuen. Es ist reichlich an Nahrung vorhanden, noch stelle ich das Futterhaus nicht raus. Da, ein Girlitzpärchen knabbert an den Samenständen der großen Birke. Erst durch das Fernglas kann ich die kleinen gelb-grünlichen Vögel genau erkennen. Mal sehen, wer dieses Jahr über den Herbst an gefiederten Gästen so alles zu Besuch kommen wird auf dem Zug ins Winterquartier.

Frostiges Erwachen

Das kam jetzt unerwartet, in der letzten Nacht hat es gefroren, am Morgen sind noch -2 °C. Darauf hat meine Wetter-App leider nicht vorbereitet, denn die sagte etwas von +2 Grad  als Tiefsttemperatur. Die Glasscheiben vom Wintergartendach sind mit wunderschönen Eisblumen geschmückt. Aber schon nach dem Frühstück ist die Pracht vorbei. Ein kurzer Gartengang zeigt das gewohnte Bild nach dem ersten Frost: Kapuzinerkresse und Dahlien hat es erwischt, deren Blütenpracht ist jetzt vorbei. Ob das Abdecken mit einem Laken oder Luftpolsterfolie geholfen hätte? Egal, jetzt ist es eh zu spät. Schade, denn es wird wieder milder die nächsten Tage und die Pflanzen hätten sicher noch eine Weile durchgehalten.

Süßkartoffel-Ernte

Der Herbst ist da, nach dem ersten richtigen Regentag seit langem hat es heute Nacht auch ordentlich gestürmt. Aber heute Morgen scheint die Sonne und ich werde die ersten Süßkartoffeln meines Lebens ernten. Mit der Grabegabel bewaffnet mache ich mich auf den Weg zu meinem Mini-Hochbeet von Juwel. Im Frühjahr haben wir das halbhohe Beet mit halbreifem Kompost und Komposterde frisch aufgesetzt.  Die im Mai gepflanzte rotschalige Süßkartoffelpflanze hat den Butternut Kürbis daneben  längst überwuchert. Der erste Stich in die lockere Erde ist schon erfolgreich und nach und nach hole ich rund ein Dutzend zum Teil riesiger Süßkartoffeln aus dem Boden. Überraschung gelungen, jetzt gibt es Süßkartoffelpommes satt die nächsten Wochen.

Türkische Erbse

Das Hochbeetjahr war speziell, manches hat bessser geklappt als sonst, manches hat sehr unter der Hitze gelitten. Meine Buschbohnen haben die Spinnmilben inzwischen masakriert, aber eine Pflanze der sogenannten Türkischen Erbse trägt und blüht munter weiter. Die etwa zwei Meter lang rankende Bohnensorte aus der Gruppe der Perlbohnen mit dem irreführenden Namen wächst seitlich am Rand vom Hochbeet um einen Bogen aus zwei Bambusstangen. Ich hatte sechs Samen ausgesät, aber nur eine war gekeimt. Mehr aus Verlegenheit habe ich die eine Pflanze dann ins Beet zu den Buschbohnen gepflanzt. Die Triebe habe ich immer mal wieder an dem Bambusbogen hin- und her geleitet. Im nächsten Jahr bekommt die Türkische Erbse auf jeden Fall einen Stammplatz auf dem Hochbeet.

Apfelsegen

Jetzt ist es schon Tradition: Zum Herbstbeginn treffen wir uns bei Freunden zur Apfelernte. In ihrem Garten stehen zwei alte, ausladende Apfelbäume, ein Boskop und ein Glockenapfel, beides aromatische Lageräpfel. Mit Apfelpflücker, Leiter und zahlreichen Körben geht es ans Werk. Die Bäume sind übervoll und schnell füllt sich Korb um Korb mit den saftigen Früchten. Um die Äpfel lagern zu können, werden nur unversehrte Exemplare in die Kisten getan. Die restlichen Äpfel mit ein paar Macken werden zur sofortigen Verarbeitung separat gesammelt. Zum Glück spielt das Wetter mit und wir können sogar nach getaner Arbeit auf der Terrasse sitzen und leckeren Apfelkuchen genießen.

 

Goldobst

Acht Jahre nach dem Pflanzen ist unsere Nancy-Mirabelle zu einem stattlichen Baum herangewachsen und liefert in diesem Sommer eine Rekordernte. Aufgrund der Höhe, die der Baum inzwischen erreicht hat, müssen wir einen Obstpflücker verwenden, um die süß-saftigen Früchte mit den roten Sprenkeln einzufangen. Ein großer Teil davon wird gleich an Freunde und Bekannte weitergereicht. Immer wieder höre ich dabei Geschichten über Mirabellenbäume, die in den Gärten der Großeltern standen und deren aromatische Früchte noch in guter Erinerung sind. Die reiche Ernte spornt die Hausfrau in mir an: Leckere Mirabellenkonfitüre mit Limette, Mirabellenchutney , Quark-Ölteig-Taschen mit Mirabellen-Mandelfüllung und  Mirabellensorbet sind so schon entstanden. Mal sehen, was als Nächstes kommt.

 

Wüstenklima

So extrem wie dieser Sommer ist, so gut kann ich jetzt im Garten beobachten, welche Pflanzen mit der Trockenheit wirklich zurecht kommen und welche nicht. Verlierer sind auf jedenfall die Phloxe, die wirklich sehr schnell erbärmlich aussahen und deshalb von mir auch gezielt gewässert werden, damit sie nicht ganz den Geist aufgeben. Auch die Hortensien leider natürlich unter der Dürre. Die habe ich beim Gießen aber auch im Auge. Hingegen unser üppiger Schmetterlingsflieder hat mich überrascht an seinem sonnigen Standort. Er hat bis jetzt gut durchgehalten ohne schlappe Blätter. Auch die drei Bodendeckerrosen 'Alfabia' (Foto) neben dem Weg zum Hauseingang blühen so üppig wie nie und sehen auch nach Wochen noch super aus. Trotzdem ist jetzt endlich mal Regen nötig...

Bienen-Liebling

Wir versuchen, unseren Garten vom Frühjahr bis zum Herbst mit vielen Nektar- und Pollenspendern zum Bienenparadies zu machen. Nicht nur, weil wir Honigbienen haben. Aber es ist immer wieder schön zu beobachten, welche Gartenstauden besonders viele Insekten anlocken. Zur Zeit sorgt neben einem Schmetterlingsstrauch und den Minzpflanzen der rosarote Kerzen-Knöterich (Polygonum amplexicaule) für geschäftiges Treiben an seinen schmalen Blütenrispen mit vielen kleinen Einzelblütchen. Neben dieser Blütenfarbe gibt es auch andere Sorten mit eher roten oder auch weißen Blütenständen. Diese blühen wochenlang und erfreuen so eine Vielzahl von Insekten. Eine Staude, die sich auch prima kombinieren lässt. Bei mir bildet sie mit dem blaßrosa blühenden Dost eine schöne Blüheinheit am Teichrand.

Feuer-Farben

Mein Lieblingsplatz im Moment: Die Hängematte auf der Terrasse im Schatten des Sonnenschirms. Dort zu lesen oder einfach nur zu dösen ist Entspannung pur.  Die leuchtenden Farben des Baumwollstoffes spiegeln sich in den Blüten einer orangerot blühenden Blattschmuck-Pelargonie auf dem Terrassentisch wieder. Sie blüht seit Ende Mai unermüdlich und hat dazu noch dekoratives, mehrfarbiges Laub.  Einmal die Woche bekommt sie jetzt etwas Blühpflanzendünger, steht aber immer noch in ihrem ursprünglichen, eher kleinen Pflanztopf. Also ist auch tägliches Wässern angesagt. Ein Hingucker, jedesmal wenn man die Terrasse betritt. Auch die Feige im Kübel auf der Terrasse hat nun endlich Früchte angesetzt, die sich bei dem sonnigen Wetter sicher gut entwickeln werden.