Willkommen

Mein Garten

 Der etwa 100 qm große Schwimmteich mit Wasserlauf, Holzsteg, Sonnendeck und vielen Stauden und Sträuchern rings herum ist das Herzstück. Rund um das Jahr gibt es hier immer etwas zu beobachten und man kann wunderbar dabei entspannen.


Die Küchengarten-Box

Die Küchengarten-Box besteht aus Hochbeet-Element, Kräuter-Rondell und halbhohem Pflanzkasten mit Rankstangen. Sie  ein kompletter kleiner Mini-Küchengarten und leicht mit Material
aus dem Baumarkt zu bauen. Mehr...

Aktuelle Anbautipps
für Gemüse und Kräuter auf dem Hochbeet:

praxistipps im dezember



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sowie einem Praxisteil, der Monat für Monat Anbautipps, 
 Sorten-Empfehlungen und Rezeptideen für Hochbeetfans liefert.

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Viel Spaß mit meiner Website!

 
Susanne
Nüsslein-Müller

 



Gartenblog

Winterblüher

Ich liebe Winterblüher, sie verkürzen in trüben Zeiten die Vorfreude auf die kommende Blühsaison. Vor einer Woche hat mein Winterjasmin zu blühen begonnen (Jasminum nudiflorum). Die Strauch mit den überlangen Trieben lässt sich ähnlich wie eine Kletterpflanze an einem Spalier z.B. an einer geschützte Hauswand hoch leiten oder die Triebe können auch wie bei mir über eine Brüstung nach unten fallen. Seine sonnengelben Blüten trotzen Eis und Schnee.
Die Pflanze lässt sich übrigens leicht über Absenker vermehren. Dafür im Frühsommer gewachsene Triebe auf den Boden leiten und mit einem Stein oder einer Metallkrampe fixieren. Wo der Trieb die Erde berührt, bildet er bald Wurzeln. Später kann man ihn von der Mutterpflanze abtrennen und separat einpflanzen.

 

Finger weg vom Salbei

Bloß mediterrane Kräuter wie Salbei oder Thymian jetzt noch nicht zurückschneiden. Einmal liefern die beblätterten Triebe einen guten Winterschutz für die Basis der Pflanze, zum anderen kann man die aromatischen Südländer noch lange in den Winter hinein beernten. Gerade der Salbei ist bestens zum Gurgeln bei Erkältungen oder Halsentzündungen zu nutzen und natürlich auch in der Küche zum Würzen von Gnocchi mit Salbeibutter und Parmesan oder für dünne Putenschnitzel à la Saltimbocca - lecker! Meist verliert Salbei sein Laub erst im Spätwinter. Wenn sich im Frühjahr neuer Austrieb zeigt, schneide ich die Triebe auf etwa 10 cm zurück, damit die Pflanze kompakt wieder austreiben kann.

Dahlien im Winterschlaf

Das war‘s: Gestern noch blühend und in voller Kraft hängen die Triebe und Blätter meiner Dahlien nach der ersten Frostnacht schlapp herunter. Jetzt wird es Zeit, die dicken Knollen aus der Erde zu holen. Diese haben mittlerweile fast den ganzen Kübel eingenommen und so ordentllich Kraft für den Winter gesammelt. Ich überwintere die Knollen im Keller locker in Folientüten verpackt. Zuerst bleiben sie aber in Aussaatschalen offen liegen, bis die Erde gut abgetrocknet ist. Die Lose Erde schüttele ich dann ab und kürze die Triebe  auf ein paar Zentimeter ein. Sie trocknen später ganz ein. So überstehen die robusten Pflanzen die kalte Jahreszeit meist unbeschadet. Und im nächsten Jahr beginnt das Spiel von vorn.

 

Piepshow

Das Abendprogramm im Fernsehen ist mal wieder öde... Deshalb schalten ich erst einmal auf unsere ganz persönliche Piepshow um. Denn in unserem Vogelkasten mit Kamera ist wieder Action, das können wir auf dem Fernsehschirm verfolgen. Fast jeden Abend macht es sich eine Kohlmeise darin gemütlich und verwandelt sich beim Schlafengehen in einen flauschigen Federball, bei dem man kaum noch unterscheiden kann, was hinten oder vorne ist. Deshalb säubere ich im Herbst die Nistkästen rechtzeitig, wenn im Frühjahr darin gebrütet wurde. Wer den Vögeln dann noch etwas Gutes tun möchte, legt etwas frisches, trockenes Heu in den Kasten.

 

Gräserzeit

Im Herbst zeigen meine Gräser im Garten ihre ganze Pracht: zwei Sorten vom Chinaschilf sowie Rutenhirse, Pfeifengras, Lampenputzergras und Federgras blühen um die Wette. Und das Diamantgras (Calamagrostis brachytricha), dass seit drei Jahren am Rand des Weges zum Hauseingang wächst. An seinen graugrünen Blütenrispen funkeln am Morgen feinste Tautropfen wie kleine Edelsteine. Im Gegensatz zu den anderen Ziergräsern in meinem Garten habe ich beim Diamantgras bemerkt, dass es sich selber aussät, dass heißt es keimt hier und da an anderen Stellen im Beet und auch in den Pflasterfugen, das ist weniger schön... Aber ich möchte es trotzdem nicht missen, bereichern die Rispen doch meine spätsommerlichen Blumensträuße aus dem Garten vortrefflich

Gemüseneuling

Ich bin schon so gespannt: Auf meinem Hochbeet wachsen neben Grünkohl auch die sogenannten Flower Sprouts heran, eine englische Kreuzung aus Rosenkohl und Grünkohl. In dem Namen findet sich der englische Begriff für Rosenkohl "Brussel Sprouts" wieder und die an Blüten erinnernde Form der kleinen Röschen. Sie sind nicht dicht geschlossen wie beim Rosenkohl, sondern stark gekraust und haben eine grün-violette Farbe. Die Kultur ähnelt der vom Rosenkohl. Die kalorienarmen und vitaminreichen Kohlröschen sind schon ein Renner in den USA und werden sicher auch bei uns viele Fans finden. Ich bin gespannt, wann ich die ersten Exempalre ernten kann. Jeden Tag werden die Knospen in den Blattachseln jetzt etwas größer.

Was ist das denn?

Die Wildrosenhecke an der Gartengrenze zur Wiese hinter dem Haus trägt jetzt im Frühherbst süppigen Fruchtschmuck: Hagebutten in Orange, Schwarz oder Rot, je nach Wildrosen-Art. Eine schöne Herbstdeko, wenn die Vögel nicht vorher alles wegnaschen. Doch was ist das? An einer Rose haben sich wollige Büschel an den Zweigen gebildet. Beim Nachlesen finde ich auch gleich die Ursache heraus. Die winzige Rosen-Gallwespe hat ihre Eier im Frühling in die  Blattknospen gelegt und verursacht diese Missbildung des Gewebes. Schneidet man die wolligen, häufig verholzten Gebilde auf, kann man einzelne Kammern darin erkennen, in denen die Larven geschützt heranwachsen. Diese sogenannten Rosen- oder Schlafäpfel  schaden den Rosen kaum, da sie meist nur vereinzelt auftreten.

Saatgut-Beute

Der Herbst beginnt mit sonnigen Tagen und es wird Zeit, Samen zu ernten. An den mannshohen Blütenständen der Stockmalven haben sich im unteren Bereich bereits rundliche Samenstände gebildet, in denen die scheibenförmigen Samen dicht an dicht sitzen. Einen Teil davon ernte ich und streue sie gleich unter den Pflanzen wieder auf den Boden. Meist vermehrt sich die Pflanze so von selbst. Einige hebe ich in einer kleinen Papiertüte für nächstes Jahr auf.  Auch von der Süßdolde und der wilden Rauke habe ich bei dem sonnigen Wetter schon Samen gesammelt. Wichtig ist, die Samentüten zu beschriften, sonst weiß man im nächsten Jahr oft nicht, um welche Sorte es sich handelt. Nicht alle Samen haben ein so charakteristisches Aussehen wie die der Stockmalve.

Libellenleben

Zahlreiche Libellen surren kreuz und quer über den Teich, froh, dass heute wieder die Sonne scheint und sie deren Energie tanken können. Ich habe den Strandkorb noch einmal aufgemacht und beobachte  bei einer Tasse Kaffee das rege Treiben. Was macht so eine Libelle eigentlich, wenn es stürmt und dauerregnet, wie die letzten Tage? Wie andere Insekten verkriechen sie sich sicher irgendwo im Staudendickicht am Teichrand. Wasser ist jetzt nicht mehr ihr Element, nur ihre Kinderstube liegt unter Wasser, wo die Larven je nach Art wenige Monate und bis zu fünf Jahre verbringen, bis sie an einem Wasserpflanzenhalm an die Luft klettern und schlüpfen (Foto). Jetzt brauchen sie Luft und Sonne zum Leben. Auch auf den letzten Sommerfliederblüten ist noch reges Treiben. Jetzt sind es vor allem die Admiralfalter, die man dort flattern sieht.