Im Garten zuhause


Aktueller Hinweis: In Zeiten der Corona-Pandemie möchte ich bewusst diese Seiten coronavirus-frei halten (außer diesem Hinweis). Ich möchte vielmehr weiter zuversichlich und hoffentlich inspirierend über Pflanzen und Natur in meinem Garten berichten und hoffe, dass ihr genau wie ich daraus Kraft schöpfen könnt und Ablenkung findet.


Hochbeet 2.0:Die Küchengarten-Box

Die Küchengarten-Box besteht aus drei Elementen: einem Hochbeet-Bereich (2 x 1,2 m), einem halbrunden Kräuter-Rondell und einem flachen Pflanzkasten mit Rankstangen. Sie ist damit ein kompletter kleiner Mini-Küchengarten und leicht mit Material aus dem Baumarkt zu bauen. Mehr...


Gartenhelfer aus dem Gelben Sack

Nützliche Helfer fürs Gemüse-Gärtnern findet ihr in jedem Gelben Sack bzw. in der Wertstofftonne. Generell ist Müllvermeiden besser, als ihn zu verwenden oder upzucyceln. Trotzdem lassen sich einige Dinge für praktische Garten-Lifehacks prima weiter nutzen, zum Beispiel bei der Pflanzenanzucht im Frühjahr. Mehr...


 

"Wenn Du einen Garten und eine Bibliothek hast,
wird es Dir an nichts fehlen!"         (Cicero)

Aktuelle Anbautipps
für Gemüse und Kräuter auf dem Hochbeet:

praxistipps für mai


Ein Praxisbuch zum Thema Hochbeet mit
Bau- und Pflanzplänen 
sowie einem Kalenderteil,
der Monat für Monat praktische Anbautipps, 
 Sorten-Empfehlungen und leckere Rezepte für Hochbeetfans liefert.

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Viel Spaß auf meiner Website!

 

Susanne
Nüsslein-Müller

 




Gartenblog

Hummeln am Start

Es brummt schon früh am Morgen unüberhörbar aus den Beerensträuchern. Nur wenige Grade über Null, sind einige Hummeln schon unterwegs und versuchen es schon mal bei den Blüten der Schwarzen Johannisbeeren fünfig zu werden, aber die sind alle noch geschlossen. Mehr Glück haben sie an der Jostabeere. Eine Steinhummel (Foto) steuert dort eine Blüte nach der anderen an und sammelt Pollen und bestäubt sie dabei ganz zufällig . Hummeln sind mir mit die liebsten Gartenhelfer. Während unsere Honigbienen lieber noch in ihren warmen Bienenstöcken hocken. Und ich kann mich jetzt schon auf eine reiche Beerenernte im Sommer freuen. 

 



Vorbereitung auf den Regen

Jetzt heißt es handeln: Einige Gartenarbeiten habe ich die letzten Wochen immer mal wieder vertagt, denn bei der anhaltenden Trockenheit macht es weder Sinn, den Rasen zu vertikutieren, noch zu düngen oder größere Pflanzaktionen vorzunehmen. Eine ganze Reihe von Stauden warten noch auf den Umzug in die Beete. 

Durch den bedeckten Himmel und die endlich frostfreien Nächte können jetzt auch viele der in meinem  Gewächshaus überwinterten Kübelpflanzen wie Rosen oder Hortensien ins Freie und ihre schon voll ausgetriebenen Blätter abhärten und an das Außenklima gewöhnen. Dazu noch der Supermond letzte Nacht: Da heißt es düngen, düngen, düngen. Der Regen wird die organischen Düngepellets schnell aufweichen und die Nährstoffe darin für Pflanzen verfügbar machen. Also auf geht es...

 



Minz-Management

Erdbeerminze, Orangenminze, Marokko-Minze, Apfelminze und Schweizer Minze - fünf Minzsorten im Garten im Schach zu halten ist gar nicht so leicht. Bloß nicht einfach so ins Beet pflanzen, sonst durchziehen die meterlangen Triebe bald den ganzen Boden  und sind zwischen anderen Stauden schwer wieder zu entfernen.

Meine Schweizer Minze (links) siedelt deshalb jetzt auch in eine große alte Zinkwanne um, denn selbst im Beet mit  Holzeinfassung wird sie  zu übermütig. Auch die zierlichere Erdbeerminze hat jetzt einen Kasten für sich. Meine Lieblingsminze ist die Orangeminze. Bei ihr paart sich der frische Minzgeschmack mit einem leckeren Hauch nach Zitrusölen. Toll zum Kochen und für Desserts!

 



Ran an den Giersch

Da ist er wieder, an verschiedenen Stellen im Garten sprießen die ungeliebten, dreiteilig gefiederten Blätter vom Giersch aus dem Boden, wo sie eigentlich nichts zu suchen haben. Etwas dezimiere ich den Ausbreitungsdrang des robusten Wildkrautes durch das regelmäßige Pflücken der jungen Triebe für die Frühlingsküche. Zusammen mit Bärlauch, Süßdolde und Schildampfer aus dem Garten wird daraus eine supergesunde Kräutermischung für Pesto, Kräuter-Kartoffelsalat mit Essig und Öl oder einen Quark-Dipp. Der Giersch-Geschmack lässt sich am ehesten mit dem von Petersilie vergleichen. Probiert es mal...



Ein neues Spielzeug

Ich habe eine ganze Reihe von älteren Handschaufeln. Die meisten davon sind an verschiedenen Plätzen im Garten verteilt. So kann ich bei Bedarf schnell in den Beeten den Boden lockern und Löwenzahn oder Gierschtriebe entfernen. Dafür tun auch alle noch ihren Dienst, ob der Rost an ihnen nagt oder nur der erste Lack ab ist. Meine neue Kombi-Pflanzschaufel von der Englischen Firma  Kent & Stowe zeigt mir aber, wie viel mehr Spaß die Gartenarbeit doch mit einem neuen, durchdachten Gartenwerkzeug macht. Toll ist vor allem der Hammerkopf am Griffende und die gezackte Kante, mit der man ganz leicht Stauden ausgraben und teilen kann. Unbedingt auf die Gärtnerwunschliste setzen.



Tête-à-Tête im Staudenbeet

Es wird gelb im Garten: Nach Schneeglöckchen und Krokussen leuchten jetzt die Blüten der Zwerg-Narzissensorte 'Tête-à-Tête' aus meinen Staudenbeeten. Alle stammen von ausgeblüten Topfpflanzen, die in den letzten Jahren zuerst etwas Frühlingsfeeling ins Haus gebracht haben. Nach dem Verblühen habe ich sie weiter gegossen und später mit dem zugegeben nicht mehr sehr attraktiven Laub ins Beet gepflanzt. Dort konnten die Zwiebelblüher in Ruhe einziehen und Kraft für neue Blüten sammeln. Also, nicht wegwerfen! Noch ein Tipp: Ich setze frühe Zwiebelblumen rund um Stauden, die einen überhängenden Wuchs haben wie Geranium 'Rozanne' oder die Buschmalve. Ihr Austrieb versteckt im Frühjahr bald das welke Narzissen-Laub. 

 



Es könnte losgehen auf dem Hochbeet

Da liegt es jungfräulich vor mir: Frisch mit einer Ladung reifem Kompost unter der Pflanzschicht versorgt, ist das Hochbeete  wieder aufgefüllt und für die Aussaat bereit. Ein Blick auf die Wetter-App sagt mir aber leider, dass es noch nicht viel Sinn hat, selbst so robuste Gemüse wie Dicke Bohnen, Radieschen oder Rauke zu säen. Es stehen noch ein paar Frostnächte an... Da heißt es Geduld  haben. Zumindest hat es mal wieder ordentlich geregnet. Auch wichtig für die erfolgreiche Aussaat im Freien, so schön sonniges Wetter und Wärme jetzt wären. Also geht es drinnen weiter, mit der Voranzucht von Fruchtgemüse wie Tomaten, Auberginen oder Paprika. Ein Küchengärtner hat immer etwas zu tun.



Zitrus-Duft liegt in der Luft

Es hat mich schon immer fasziniert, das Zitrusbäume bereits wieder neue Blüten ansetzen, obwohl  die Früchte von der letzten Saison noch am Baum hängen. Ich habe im vorletzten Winter eine 'Meyer Zitrone' bei meinem Sohn aus der geheizten, dunklen Zimmerecke gerettet. Sie hat sich in unserem kühlen Wintergarten wunderbar akklimatisiert, den letzten Sommer im Freien verbracht  und trägt jetzt noch neun Früchte aus der letzten Saison.  Nun treibt und blüht sie bereits wieder aus allen Blattachseln. Die Blüten duften wunderbar. Die Meyer-Zitrone ist eine Kreuzung aus Zitrone, Orange und

Mandarine, die schon Anfang  des letzten Jahrhunderts in China gezüchtet wurde. Ihr Fruchtfleisch ist daher auch etwas dunkler und aromatischer als bei normalen Zitronensorten.



Einmal schneiden, bitte!

Einmal schneiden und kämmen bitte! Mein Steingartenhügel am Garteneingang sieht zur Zeit sehr struppig aus. Hier und da sieht man die ersten Tulpen und Narzissen durch das Dickicht spitzen. Es ist höchste Zeit, die Polsterstauden zurückzuschneiden und alles Abgestorbene auszukämmen. Die dünnen Blütentriebe vom Origanum lassen sich leicht mit der Gartenschere kürzen und die trockenen Pflanzenreste vom Kaukasus-Vergissmeinnicht kann man mit den Händen gut aus den Pflanzenpolstern auskämmen. Die eine oder andere zu üppig wachsende Staude wird etwas eingedämmt und bald wird die Frühlingsblüte auf dem Hügel am Eingang wieder mit einem bunten Blütenspiel begrüßen. Der Frühling kann kommen.