Im Garten zuhause


Aktueller Hinweis: In Zeiten der Corona-Pandemie möchte ich bewusst diese Seiten coronavirus-frei halten (außer diesem Hinweis). Ich möchte vielmehr weiter zuversichlich und hoffentlich inspirierend über Pflanzen und Natur in meinem Garten berichten und hoffe, dass ihr genau wie ich daraus Kraft schöpfen könnt und Ablenkung findet.


Hochbeet 2.0:                             Die Küchengarten-Box

Die Küchengarten-Box ist ein richtiger Mini-Küchengarten, der mit wenig Platzbedarf auskommt. Außer dem eigentlichen Hochbeetbereich für Gemüse bietet die Küchengarten-Box auch noch ein halbrundes Kräuter-Rondell und einen niedrigen Pflanzkasten für rankende Gemüse wie Feuerbohnen.

 

So wird die Küchengarten-Box gebaut


 

"Wenn Du einen Garten und eine Bibliothek hat, wird es Dir an nichts fehlen."

 

Cicero

 

 

Aktuelle Anbautipps
für Gemüse und Kräuter auf dem Hochbeet:

praxistipps für juli


Der Buchtipp zur Webseite

 

Ein Praxisbuch zum Thema Hochbeet mit
Bau- und Pflanzplänen 
sowie einem Kalenderteil,
der Monat für Monat praktische Anbautipps, 
 Sorten-Empfehlungen und leckere Rezepte für Hochbeetfans liefert.

BLV Verlag; 96 Seiten; €
 12,99 (D); € 13,40 (A) 

Über 79.000 verkaufte Exemplare!


 

  

 

Viel Spaß auf meiner Website!

 

Susanne
Nüsslein-Müller

 






Gartenblog

Hortensien-Zeit

Im Hochsommer ist Hortensienzeit und die brauchen viel Wasser. So stehen meine verschiendenen Hortensien auch gut da und die meisten blühen schon üppig. Mein Liebling ist die Sorte 'Love You Kiss' mit cremefarbenen Hochblättern, die einen lachsrotem Rand haben. Sie stammt aus Holland und gehört zu den Hovaria-Hortensien. Diese zeichnen sich neben besonders auffälligen Blütenständen auch durch eine schöne rote Herbstfärbung aus. 'Love you Kiss' empfängt meine Besucher im Kübel am Hauseingang und überwintert immer im Gewächshaus. Im Frühjahr bekommt die Pflanze eine Ladung Rhododendrondünger auf den Topfballen und wächst dann richtig los. Nur das regelmäßige Wässern darf man nicht vergessen.

 



Käferplage an der Rauke

Wir waren nur kurz  zwei Tage an der See, da haben die kleinen Biester wieder zugeschlagen. Alle Blätter der Wilden Rauke sind durchlöchert. Der Kohlerdfloh ist wieder unterwegs und frisst sich satt. Die keinen, glänzend-dunklen Käfer haben ihren Namen zu recht, denn wenn man sich ihnen nähert, springen sie weg wie ein Floh. Dafür haben sie sehr kräftige Hinterbeine. Ich wüsste nicht, welche Fressfeinde die Käfer haben können, so schnell wie die kleinen Hüpfer sind. Meine frisch gepflanzten Grünkohl-Setzlinge hatte ich zum Glück mit einem Insektenschutz-Netz versehen – eigentlich zum Fernhalten der Kohlweißlinge.


Fundstück Mochusmalve

Gemäß der Redensart „Man geht nie zweimal in denselben Garten“ habe ich heute  eine neue Pflanze in einem Beet entdeckt. Nicht gesät und nicht gepflanzt, aber herzlich willkommen sind mir die weißen Blüten einer der Mochusmalve (Malva moschata ‘Alba’) Diese ist in dem Gewusel der Mutterkrautpflanzen unbemerkt herangewachsen  und jetzt erst im Blühen sichtbar. So kommen immer mal wieder Samen aus Nachbargärten oder auch durch Sämlinge in der Topferde von gekauften Stauden in den Garten. In diesem Fall mal kein „Unkraut“, sondern eine Staude, die ich gern weiter kultiviere und auch versuchen werde, durch gezielte Aussaat zu vermehren.



Himmelsstürmer Rambler-Rose

Ein Höhepunkt im Gartenjahr: Schon am frühen Morgen summt und brummt es in den cremeweißen Blütendolden von 'Bobby James', meiner Lieblings-Ramblerrose. Sie hat mit ihren meterlangen Trieben und unzähligen Blütendolden den eher sparrigen, hohen Ilex inzwischen völlig vereinnahmt und ragt weit in den zur Zeit so blauen Himmel. Unsere Bienen sammeln fleißig für den Rosenhonig, der dann im Hochsommer geerntet werden kann. Vor dem Rosenstock auf der Terrasse stehen Sonnenschirm und Hängematte. Ein idealer Ort, um in den Mittagsstunden dort zu entspannen, den wunderbaren Duft der Blüten zu genießen und das emsige Treiben in den Blüten zu beobachten.



Wasser ist Leben!

Das ist Entspannung pur, ja fast Meditation - an unserem  Teich zu sitzen und das vielfältige Leben zu beobachten, das im und am Wasser  herrscht. Die Spatzen, die am Teichrand plantschen. Die Schwalben, die über dem Wasserspiegel hin und her flitzen, mal um zu trinken, mal um Insekten von der Oberfläche weg zu fangen und mal, um im Flug zu baden. Im Wasser tummeln sich die gar nicht scheuen Teichmolche und die ersten Libellen schwirren auch schon über den Teich. Unsere Bienen stecken tief in den gelben Blüten der Gauklerblumen am Wasserrnd. Es krabbelt, summt und brummt praktisch überall. Eben die ganze Vielfalt der Natur, ermöglicht durch den Lebensstoff Wasser.



Grünes vom Hochbeet

Was gibt es heute zum Mittagessen: Mein Blick schweift über die mittlerweile üppig sprießenden Hochbeete und es läuft ein Kopfkino der verschiedenen Rezeptideen ab. Mit Spinat und Senfhollandaise überbackenen Lachs? Oder doch vielleicht vegetarische Spaghetti mit eingelegten, getrockneten Tomaten, gerösteten Pinienkernen, ganz viel gehackter Wilder Rauke, einem guten Schuss Olivenöl  und frisch geriebenem Parmesan? Auch der Pflücksalat und die vielen appetitlichen Kräuter springen mir ins Auge. Auf jeden Fall mache ich vorweg einen grünen Salat mit einem Kräuter-Potpourri aus Petersilie, Dill, Süßdolde, Schildampfer, Schnittlauch und Bärlauchblüten.

 



Mein Maigarten

Wenn die Sonne rauskommt, leuchten sie jetzt wieder: Die Maifarben Schleswig-Holsteins. Das sind die Felder mit dem gelben Raps, der blaue Himmel und die weißen Wolken daran. Auch in meinem Garten genieße ich diesen entspannenden und hoffnungsfrohen Farb-Dreiklang. Gelb blühen meine Ginster, Himmelblau darunter die Vergissmeinnicht (Foto) und weiße Blütenwolken haben zur Zeit Süßdolde und Flieder. Das Ganze gemischt mit einer wunderbaren Palette an frischen Grüntönen der ausgetriebenen Gehölzen und Stauden. Daran muss man sich satt sehen und sobald der Himmel aufreißt, bin ich draußen im Garten.

 



Dunkles Laub setzt Akzente

Grün, wohin das Auge schweift... Nein, doch nicht ganz. Es gibt in meinem Garten einige Stauden, die einen tollen roten Blattaustrieb haben. Sie bringen Abwechslung ins Frühlingsbeet.  Wie das rotbraunes, gefiederte Laub von der Storchschnabel-Hybride ‘Espresso‘ (Foto). Sie fallen im frischen Frühlingsgrün besonders auf und  bringen Abwechslung ins Beet auch ohne Blüten. Diese kommen dann ein paar Wochen später als Schmuck dazu. Die Plfanze  blüht schon bald Hellrosafarben. Vom Purpurglöckchen (Heuchera) gibt es ebenfalls attraktive dunkellaubige Sorten. Und auch meine rosaroten Pfingstrosen treiben rötlich aus und sorgen so schon vor der Blüte für Aufmerksamkeit im Staudenbeet.

 



Hummeln am Start

Es brummt schon früh am Morgen unüberhörbar aus den Beerensträuchern. Nur wenige Grade über Null, sind einige Hummeln schon unterwegs und versuchen es schon mal bei den Blüten der Schwarzen Johannisbeeren fünfig zu werden, aber die sind alle noch geschlossen. Mehr Glück haben sie an der Jostabeere. Eine Steinhummel (Foto) steuert dort eine Blüte nach der anderen an und sammelt Pollen und bestäubt sie dabei ganz zufällig . Hummeln sind mir mit die liebsten Gartenhelfer. Während unsere Honigbienen lieber noch in ihren warmen Bienenstöcken hocken. Und ich kann mich jetzt schon auf eine reiche Beerenernte im Sommer freuen.