Willkommen

Mein Garten

 Der etwa 100 qm große Schwimmteich mit Wasserlauf, Holzsteg, Sonnendeck und vielen Stauden und Sträuchern rings herum ist das Herzstück. Rund um das Jahr gibt es hier immer etwas zu beobachten und man kann wunderbar dabei entspannen.


Die Küchengarten-Box

Die Küchengarten-Box besteht aus Hochbeet-Element, Kräuter-Rondell und halbhohem Pflanzkasten mit Rankstangen. Sie  ein kompletter kleiner Mini-Küchengarten und leicht mit Material
aus dem Baumarkt zu bauen. Mehr...

Aktuelle Anbautipps
für Gemüse und Kräuter auf dem Hochbeet:

praxistipps im mai



Ein Praxisbuch zum Thema Hochbeet mit Bau- und Pflanzplänen 
sowie einem Praxisteil, der Monat für Monat Anbautipps, 
 Sorten-Empfehlungen und Rezeptideen für Hochbeetfans liefert.

BLV Verlag; 96 Seiten; €
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"Wenn Du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es Dir an nichts fehlen!"             (Cicero)


Viel Spaß mit meiner Website!

 

Susanne
Nüsslein-Müller

 



Gartenblog

Auf ins kühle Nass!

Endlich ist es wieder so weit und wir können unseren Schwimmteich nutzen. Das tun wir am liebsten am Morgen und ab ca. 17 °C wassertemperatur. Heute Morgen zeigt die Temperaturanzeige sogar 19,3 °C an, also nichts wie hinein. Sehr frisch, aber nach einer Bahn hin und zurück hat der Körper sich an das kalte Wasser gewöhnt. Die Sonne scheint auch noch und ich schwimme mit ein paar Teichmolchen (Foto) um die Wette, die sich jetzt auch gern in der Tiefwasserzone aufhalten. Sie sind im Hochzeitsfieber und bald werden wieder zahlreiche Babymolche durch das Wasser flitzen. Da muss man beim Algenfischen einmal mehr aufpassen, keine davon zu erwischen und versehentlich auf den Kompost zu befördern.

Gärtnerglück

Schnell noch etwas Petersilie für die Suppe aus dem Garten holen. Ich knipse ein paar Stiele ab und trage sie aus dem Garten zurück in die Küche. Auf dem Weg muß ich an die oft schlapp herabhängenden Kräuterbündel in unserem Edekamarkt denken, die - wenn sie heute nicht gekauft werden, schon morgen im Müll landen, wie so viele Tonnen aufwendig produziert und transportierte Lebensmittel. Dabei ist alles doch ganz einfach: ein paar Samenkörner, Erde, Wasser und Sonnenschein - mehr braucht es nicht, um sich eigenes "Superfood" heran zu ziehen. Und nachhaltiger kann die Beschaffung von Nahrung nicht sein, als sie aus dem eigenen Garten zu holen. Irgendwie inzwischen so selbstverständlich für mich und doch immer wieder ein großes Glück.

Ab ins Freie

Meine vorgezogenen Fruchtgemüse, also Tomaten, Kürbisse, Gurken und Co. sind reif für das Outdoorwetter. Sie kommen erst einmal an einen vor Wind und zuviel Sonne geschützten Platz auf der Ostterrasse,  um sich an die rauheren Bedingungen im Freien zu gewöhnen. Im Wintergarten hatten sie es natürlich gut, viel Licht und nicht zuviel Wärme, denn er liegt nach Norden und kann bei Bedarf schnell per Dachklappen gelüftet werden. Doch erst wenn die Pflanzen nicht mehr hinter Glas stehen, können die Blätter sich an die UV-Strahlung gewöhnen. Sie werden bald derber und grüner im Freien und sind nach ein paar Tagen pflanzbereit für Kübel oder Beet. Wenn die Temperaturen nachts unter +4 °C fallen sollen, stelle ich sie allerdings über Nacht lieber wieder rein, man weiß ja nie...

Gartenhelfer aus dem Gelben Sack

Wer die Augen aufmacht, kann aus Verpackungsmüll wie Petflaschen, Obstverpackungen und Ähnlichem praktische Hilfsmittel für die Pflanzenanzucht gewinnen. Ich habe eine ganze Sammlung an Schalen, die als Mini-Tablett und Untersetzer für Anzuchttöpfe dienen, aus O-Saftflaschen schneide ich Schneckenschutzkragen für junge Salatpflanzen im Beet. Essstäbchen für Sushi dienen als Pikierstab oder Aussaathilfe, Verpackungstrays von Weintrauben mit Deckel können zu Mini-Gewächshaus für die Fenterbank umfunktioniert werden. In größere Tablettendosen aus Kunststoff nutze ich als Behältnis für Schneckenkorn oder Streudünger. So habe ich sie am Ort des Geschehens immer griffbereit. Re- und Upcycling at its best!

Frostiger Frühling

Wieder alles frostig weiß am Morgen und Tulpen, Narzissen und Pfingstrosen lassen traurig ihre Triebe hängen... So spät im Jahr habe ich meine Stauden noch nie von so viel Raureif bedeckt gedeckt gesehen. Gestern Mittag standen alle Pflanzen wieder aufrecht, aber viele solch frostiger Nächte werden sie wohl nicht vertragen. Der Blick auf die Wetter-App gibt zum Glück Entwarnung, heute Nacht sollen die Temperaturen wieder über der Nullgradgrenze bleiben. Dann kann ich den Rhabarber wieder von seiner Abdeckung - einem alten Bienenkorb aus Stroh - befreien und die Kübel mit den knospenden Tulpen unter der Terrassenüberdachung herausholen und an ihren angestammten Platz stellen. Und es gibt Hoffnung für die Apfelblüte, die in meinem Garten zum Glück noch nicht begonnen hatte.

Kräuterfreuden

Jetzt sprießen sie wieder: Unter dem Apfelbaum zeigt die Zitronenmelisse frisches Grün, die vorwitzigen Triebe der Apfelminze kommen mitten im Rindenmulchweg aus der Erde und unter der noch nicht richtig belaubten, alten Blutpflaume an der Südgrenze meines Garten wächst vor der Hainbuchenhecke ein ganzes Feld von Bärlauch. Täglich frische Kräuter aus dem eigenen Garten pflücken zu können, ist für mich ein ganz besonderes Privileg. Im Frühling ist man besonders ausgehungert auf frisches Grün  und so vor Kraft strotzend wie jetzt sind die Kräuter das ganze Jahr nicht mehr. Meine Favoriten diese Woche: Glatte Petersilie, Schnittlauch, Süßdolde, Orangenminze und Schildampfer. Die Kräuter machen aus jedem simplen Gurkensalat eine Mini-Fitnesskur.

Blütenmeer

Blühende Bäume und Sträucher sind im Frühling ein besonderer Gartenschmuck. Jetzt, wenn die meisten Bäume noch kahl sind und sie erst auszutreiben beginnen, ist ein blütenübersäter Baum oder Strauch ein besonderer Hingucker. Viele Ziersträucher und Obstgehölze blühen vor dem Blattaustrieb, was die Wirkung der Blüten noch verstärkt.
Strahlend gelb leuchten die Forsythienblüten und weiße Blütenwolken haben sich über die Wildpflaume im Nachbargarten ergossen. Darüber freuen sich auch unsere Bienen. Genau wie über die Blütenpracht an Zierkirsche und Blutpflaume. Bei jedem Gang durch den Garten oder Blick aus dem Fenster fällt die Blütenfülle auf, erfreut die Seele und bestätigt, dass der Frühling zur Hochform aufläuft.

Tête-à-Tête im Staudenbeet

Nach Schneeglöckchen und Krokussen leuchten jetzt die gelben Blüten der Zwerg-Narzissensorte 'Tête-à-Tête' aus meinen Staudenbeeten. Alle stammen von ausgeblühten Topfpflanzen, die in den letzten Jahren im Winter etwas Frühlingsfeeling ins Haus gebracht haben. Nach dem Verblühen habe ich sie weiter gegossen und später ins Beet gepflanzt. Dort konnten die Zwiebelblüher in Ruhe ihr Laub einziehen und Kraft für neue Blüten sammeln. Also, nicht wegwerfen, sondern pflanzen! Ideal ist es, frühe Zwiebelblumen rund um Stauden zu setzen, die einen  überhängenden Wuchs haben wie die Buschmalve oder das Geranium 'Rozanne'. Ihr Austrieb versteckt später das welke Laub von Schneeglöckchen, Krokussen oder Narzissen.

Wildes Kraut

Da sprießt er wieder: Die frischgrünen Blätter des ungeliebten Giersch tauchen wieder aus der Versenkung auf. Jetzt gilt es, ihre weißen Wurzelausläufer dort, wo sie sich von der nachbarlichen Grenze auf mein Terrain wagen, säuberlich herauszuziehen.  Das gelingt am besten, wenn man den Boden ringsherum zuerst vorsichtig mit einer kleinen Grabegabel lockert. Das frische Kraut ist übrigens sehr gesund und lecker. Ich verwende es gern zusammen mit Bärlauch für ein Kräuterpesto. Mit gehackten Walnüssen oder Kürbiskernen, Olivenöl, Meersalz, Pfeffer und etwas geriebenem Parmesan ergibt die Kräutermixtur püriert eine tolle Soße für Spaghetti und Co. Giersch schmeckt ähnlich würzig wie Petersilie und enthält neben ätherischen Ölen viele Vitamine und Spurenelemente.