Im Garten zuhause


Aktueller Hinweis: In Zeiten der Corona-Pandemie möchte ich bewusst diese Seiten coronavirus-frei halten (außer diesem Hinweis). Ich möchte vielmehr weiter zuversichlich und hoffentlich inspirierend über Pflanzen und Natur in meinem Garten berichten und hoffe, dass ihr genau wie ich daraus Kraft schöpfen könnt und Ablenkung findet.


Hochbeet 2.0:                             Die Küchengarten-Box

Die Küchengarten-Box ist ein richtiger Mini-Küchengarten, der mit wenig Platzbedarf auskommt. Außer dem eigentlichen Hochbeetbereich für Gemüse bietet die Küchengarten-Box auch noch ein halbrundes Kräuter-Rondell und einen niedrigen Pflanzkasten für rankende Gemüse wie Feuerbohnen.

 

So wird die Küchengarten-Box gebaut


 

"Wenn Du einen Garten und eine Bibliothek hat, wird es Dir an nichts fehlen."

 

Cicero

 

 

Aktuelle Anbautipps
für Gemüse und Kräuter auf dem Hochbeet:

praxistipps für juni


Der Buchtipp zur Webseite

 

Ein Praxisbuch zum Thema Hochbeet mit
Bau- und Pflanzplänen 
sowie einem Kalenderteil,
der Monat für Monat praktische Anbautipps, 
 Sorten-Empfehlungen und leckere Rezepte für Hochbeetfans liefert.

BLV Verlag; 96 Seiten; €
 12,99 (D); € 13,40 (A) 

Über 79.000 verkaufte Exemplare!


 

  

 

Viel Spaß auf meiner Website!

 

Susanne
Nüsslein-Müller

 






Gartenblog

Wasser ist Leben!

Das ist Entspannung pur, ja fast Meditation - an unserem  Teich zu sitzen und das vielfältige Leben zu beobachten, das im und am Wasser  herrscht. Die Spatzen, die am Teichrand plantschen. Die Schwalben, die über dem Wasserspiegel hin und her flitzen, mal um zu trinken, mal um Insekten von der Oberfläche weg zu fangen und mal, um im Flug zu baden. Im Wasser tummeln sich die gar nicht scheuen Teichmolche und die ersten Libellen schwirren auch schon über den Teich. Unsere Bienen stecken tief in den gelben Blüten der Gauklerblumen am Wasserrnd. Es krabbelt, summt und brummt praktisch überall. Eben die ganze Vielfalt der Natur, ermöglicht durch den Lebensstoff Wasser.



Grünes vom Hochbeet

Was gibt es heute zum Mittagessen: Mein Blick schweift über die mittlerweile üppig sprießenden Hochbeete und es läuft ein Kopfkino der verschiedenen Rezeptideen ab. Mit Spinat und Senfhollandaise überbackenen Lachs? Oder doch vielleicht vegetarische Spaghetti mit eingelegten, getrockneten Tomaten, gerösteten Pinienkernen, ganz viel gehackter Wilder Rauke, einem guten Schuss Olivenöl  und frisch geriebenem Parmesan? Auch der Pflücksalat und die vielen appetitlichen Kräuter springen mir ins Auge. Auf jeden Fall mache ich vorweg einen grünen Salat mit einem Kräuter-Potpourri aus Petersilie, Dill, Süßdolde, Schildampfer, Schnittlauch und Bärlauchblüten.

 



Mein Maigarten

Wenn die Sonne rauskommt, leuchten sie jetzt wieder: Die Maifarben Schleswig-Holsteins. Das sind die Felder mit dem gelben Raps, der blaue Himmel und die weißen Wolken daran. Auch in meinem Garten genieße ich diesen entspannenden und hoffnungsfrohen Farb-Dreiklang. Gelb blühen meine Ginster, Himmelblau darunter die Vergissmeinnicht (Foto) und weiße Blütenwolken haben zur Zeit Süßdolde und Flieder. Das Ganze gemischt mit einer wunderbaren Palette an frischen Grüntönen der ausgetriebenen Gehölzen und Stauden. Daran muss man sich satt sehen und sobald der Himmel aufreißt, bin ich draußen im Garten.

 



Dunkles Laub setzt Akzente

Grün, wohin das Auge schweift... Nein, doch nicht ganz. Es gibt in meinem Garten einige Stauden, die einen tollen roten Blattaustrieb haben. Sie bringen Abwechslung ins Frühlingsbeet.  Wie das rotbraunes, gefiederte Laub von der Storchschnabel-Hybride ‘Espresso‘ (Foto). Sie fallen im frischen Frühlingsgrün besonders auf und  bringen Abwechslung ins Beet auch ohne Blüten. Diese kommen dann ein paar Wochen später als Schmuck dazu. Die Plfanze  blüht schon bald Hellrosafarben. Vom Purpurglöckchen (Heuchera) gibt es ebenfalls attraktive dunkellaubige Sorten. Und auch meine rosaroten Pfingstrosen treiben rötlich aus und sorgen so schon vor der Blüte für Aufmerksamkeit im Staudenbeet.

 



Hummeln am Start

Es brummt schon früh am Morgen unüberhörbar aus den Beerensträuchern. Nur wenige Grade über Null, sind einige Hummeln schon unterwegs und versuchen es schon mal bei den Blüten der Schwarzen Johannisbeeren fünfig zu werden, aber die sind alle noch geschlossen. Mehr Glück haben sie an der Jostabeere. Eine Steinhummel (Foto) steuert dort eine Blüte nach der anderen an und sammelt Pollen und bestäubt sie dabei ganz zufällig . Hummeln sind mir mit die liebsten Gartenhelfer. Während unsere Honigbienen lieber noch in ihren warmen Bienenstöcken hocken. Und ich kann mich jetzt schon auf eine reiche Beerenernte im Sommer freuen. 

 



Vorbereitung auf den Regen

Jetzt heißt es handeln: Einige Gartenarbeiten habe ich die letzten Wochen immer mal wieder vertagt, denn bei der anhaltenden Trockenheit macht es weder Sinn, den Rasen zu vertikutieren, noch zu düngen oder größere Pflanzaktionen vorzunehmen. Eine ganze Reihe von Stauden warten noch auf den Umzug in die Beete. 

Durch den bedeckten Himmel und die endlich frostfreien Nächte können jetzt auch viele der in meinem  Gewächshaus überwinterten Kübelpflanzen wie Rosen oder Hortensien ins Freie und ihre schon voll ausgetriebenen Blätter abhärten und an das Außenklima gewöhnen. Dazu noch der Supermond letzte Nacht: Da heißt es düngen, düngen, düngen. Der Regen wird die organischen Düngepellets schnell aufweichen und die Nährstoffe darin für Pflanzen verfügbar machen. Also auf geht es...

 



Minz-Management

Erdbeerminze, Orangenminze, Marokko-Minze, Apfelminze und Schweizer Minze - fünf Minzsorten im Garten im Schach zu halten ist gar nicht so leicht. Bloß nicht einfach so ins Beet pflanzen, sonst durchziehen die meterlangen Triebe bald den ganzen Boden  und sind zwischen anderen Stauden schwer wieder zu entfernen.

Meine Schweizer Minze (links) siedelt deshalb jetzt auch in eine große alte Zinkwanne um, denn selbst im Beet mit  Holzeinfassung wird sie  zu übermütig. Auch die zierlichere Erdbeerminze hat jetzt einen Kasten für sich. Meine Lieblingsminze ist die Orangeminze. Bei ihr paart sich der frische Minzgeschmack mit einem leckeren Hauch nach Zitrusölen. Toll zum Kochen und für Desserts!

 



Ran an den Giersch

Da ist er wieder, an verschiedenen Stellen im Garten sprießen die ungeliebten, dreiteilig gefiederten Blätter vom Giersch aus dem Boden, wo sie eigentlich nichts zu suchen haben. Etwas dezimiere ich den Ausbreitungsdrang des robusten Wildkrautes durch das regelmäßige Pflücken der jungen Triebe für die Frühlingsküche. Zusammen mit Bärlauch, Süßdolde und Schildampfer aus dem Garten wird daraus eine supergesunde Kräutermischung für Pesto, Kräuter-Kartoffelsalat mit Essig und Öl oder einen Quark-Dipp. Der Giersch-Geschmack lässt sich am ehesten mit dem von Petersilie vergleichen. Probiert es mal...



Ein neues Spielzeug

Ich habe eine ganze Reihe von älteren Handschaufeln. Die meisten davon sind an verschiedenen Plätzen im Garten verteilt. So kann ich bei Bedarf schnell in den Beeten den Boden lockern und Löwenzahn oder Gierschtriebe entfernen. Dafür tun auch alle noch ihren Dienst, ob der Rost an ihnen nagt oder nur der erste Lack ab ist. Meine neue Kombi-Pflanzschaufel von der Englischen Firma  Kent & Stowe zeigt mir aber, wie viel mehr Spaß die Gartenarbeit doch mit einem neuen, durchdachten Gartenwerkzeug macht. Toll ist vor allem der Hammerkopf am Griffende und die gezackte Kante, mit der man ganz leicht Stauden ausgraben und teilen kann. Unbedingt auf die Gärtnerwunschliste setzen.