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Hochbeet 2.0: Die Küchengarten-Box

Die Küchengarten-Box besteht aus drei Elementen: einem Hochbeet-Bereich (2 x 1,2 m), einem halbrunden Kräuter-Rondell und flachen Pflanzkasten mit Rankstangen. Sie ist damit ein kompletter kleiner Mini-Küchengarten und leicht mit Material
aus dem Baumarkt zu bauen. Mehr...


Hochbeet-Sonderheft 2

 

Das 2. Sonderheft der Zeitschrift kraut & rüben zum Thema Hochbeete (Herbst und Winter) ist auf dem Markt. Ich durfte daran mitarbeiten und finde, dass es ein sehr informatives Heft geworden ist. Vor allem auch für Leute, die sich im Herbst oder Winter ein neues Hochbeet bauen möchten.

Hier bestellen

Aktuelle Anbautipps
für Gemüse und Kräuter auf dem Hochbeet:

praxistipps im februar

Ein Praxisbuch zum Thema Hochbeet mit Bau- und Pflanzplänen 
sowie einem Praxisteil, der Monat für Monat Anbautipps, 
 Sorten-Empfehlungen und Rezeptideen für Hochbeetfans liefert.

BLV Verlag; 96 Seiten; €
  12,99 (D), € 13,40 (A) 

Über 56.000 verkaufte Exemplare!


"Wenn Du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es Dir an nichts fehlen!"         (Cicero)


Viel Spaß mit meiner Website!

 

Susanne
Nüsslein-Müller

 



Gartenblog

Ran an die Schere

Es kribbelt im Grünen Daumen, denn die Sonne scheint und es ist windstill. Doch was kann man schon tun im Garten? Aufräumen, alte Töpfe aussortieren, im Gewächshaus nach dem Rechten sehen. Da fällt mein Blick auf die Eibe am Gartenweg zum Hauseingang. Sie könnte einen Schnitt gebrauchen, denn bald ragt ihre üppige Kugelkrone bis über den Weg. Also schnell die Heckenschere schnappen und los geht es. Die weichen grünen Triebspitzen rieseln zu Boden. Bloß nicht zu zaghaft, denn die Pflanze wird schnell wieder nachwachsen im Frühjahr.

Nach und Nach nimmt die Pflanze wieder Form an. Kaum eine andere Gartenpflanze ist so unkaputtbar wie eine Eibe. Für die Oberseite brauche ich allerdings eine Leiter, um überall anzukommen. Die kommt dann morgen dran...

Salat-Experimente

Frisches Grün aus alten Gemüseresten, ein ganzes Buch ist mit  Ideen gefüllt, aus Möhrenresten, Salatstrünken oder Ingwerstücken neues Erntegut wachsen zu lassen. "Regrow your Veggies" von Melissa Raupach und Felix Lill (Ulmer Verlag) haben ihre Erfahrungen mit Gemüseresten, Kräuterstecklingen und allerlei Knollen hier zusammengetragen. Ich habe den Versuch mit Römersalatherzen mal nachgemacht und etwa 3 cm lange Strünke der Salatpflanzen in eine kleine Schale mit Wasser gestellt. Erstaunlicherweise konnte man den neuen Blättern fast beim Wachsen zusehen. Die Ernte ist zwar bescheiden, aber immerhin. Als Nächstes werde ich versuchen, mir eine eigene Kurkumapflanze zu ziehen, ein paar frische Rhizom-Knöllchen habe ich noch.

 

Eisige Kälte

Nun ist der Winter gekommen, wie zumeist in unseren norddeutschen Breiten mit Kahlfrost und ohne Schnee. Am Morgen liegen dicke Raureifschichten auf den Ästen und Zweigen. Den Winterblühern in meinem Garten wie Winterjasmin und Zaubernuss macht der Frost kaum etwas aus. Die gerade aus dem Boden gekommenen Blütenknospen von Schneeglöckchen und Winterlingen verharren in ihrem Wachstum. Samenstände an Stauden und Bäumen, die Mini-Hagebutten an der üppigen Ramblerrose und die durchfrorenen, jetzt mürben kleinen Zieräpfel werden gern von unseren Gartenvögeln als Winternahrung angenommen. Auf der Wiese hinterm Haus sieht man wieder allerlei Vögel, die nur im Winter näher ans Haus kommen oder Durchziehen auf ihrem Weg in den Norden wie die Rotdrosseln.

Stunde der Wintervögel

Noch einmal das Thema Vögel im Garten: Die NABU-Aktion Stunde der Wintervögel gewinnt mehr Freunde. In diesem Winter habe ich auch zum ersten Mal mitgezählt. Meine Bilanz: Drei Amseln, zwei Blaumeisen, ein Kleiber, drei Feldsperlinge (Foto), eine Heckenbraunelle, drei Weidenmeisen und zwei Dompfaffen tummelten sich an diesem Morgen an unserem Futterhäuschen, auf der Terrasse und den anliegenden Beeten. Dort lassen sich die Vögel bequem durch die Terrassenfenster beobachten. Das Melden der gezählten Vögel ist online leicht durchzuführen. Um die Vögel zu bestimmen, gibt es Hilfe. Ich habe diese für die Weidenmeisen genutzt, die ich erst fälschlich für Tannenmeisen hielt. Wenn man die Fotos der Meisen online dann nebeneinander sieht, fällt die Bestimmung leicht.

 

Frohe Weihnachten!

 

 

 

 

 

Ich wünsche allen Garten- und Hochbeetfans schöne Feiertage!

Die Blätter fallen

Mit jedem Windstoß rieselt das Laub jetzt unaufhörlich zu Boden. Und je mehr von dem Geäst unseres großen, alten Feldahorns und der anderen hohen Bäume an der hinteren Gartengrenze sichtbar werden, um so mehr fallen die Vögel wieder auf, die über die Zweige hüpfen und sich an den Samen erfreuen. Es ist reichlich an Nahrung vorhanden, noch stelle ich das Futterhaus nicht raus. Da, ein Girlitzpärchen knabbert an den Samenständen der großen Birke. Erst durch das Fernglas kann ich die kleinen gelb-grünlichen Vögel genau erkennen. Mal sehen, wer dieses Jahr über den Herbst an gefiederten Gästen so alles zu Besuch kommen wird auf dem Zug ins Winterquartier.

Frostiges Erwachen

Das kam jetzt unerwartet, in der letzten Nacht hat es gefroren, am Morgen sind noch -2 °C. Darauf hat meine Wetter-App leider nicht vorbereitet, denn die sagte etwas von +2 Grad  als Tiefsttemperatur. Die Glasscheiben vom Wintergartendach sind mit wunderschönen Eisblumen geschmückt. Aber schon nach dem Frühstück ist die Pracht vorbei. Ein kurzer Gartengang zeigt das gewohnte Bild nach dem ersten Frost: Kapuzinerkresse und Dahlien hat es erwischt, deren Blütenpracht ist jetzt vorbei. Ob das Abdecken mit einem Laken oder Luftpolsterfolie geholfen hätte? Egal, jetzt ist es eh zu spät. Schade, denn es wird wieder milder die nächsten Tage und die Pflanzen hätten sicher noch eine Weile durchgehalten.

Süßkartoffel-Ernte

Der Herbst ist da, nach dem ersten richtigen Regentag seit langem hat es heute Nacht auch ordentlich gestürmt. Aber heute Morgen scheint die Sonne und ich werde die ersten Süßkartoffeln meines Lebens ernten. Mit der Grabegabel bewaffnet mache ich mich auf den Weg zu meinem Mini-Hochbeet von Juwel. Im Frühjahr haben wir das halbhohe Beet mit halbreifem Kompost und Komposterde frisch aufgesetzt.  Die im Mai gepflanzte rotschalige Süßkartoffelpflanze hat den Butternut Kürbis daneben  längst überwuchert. Der erste Stich in die lockere Erde ist schon erfolgreich und nach und nach hole ich rund ein Dutzend zum Teil riesiger Süßkartoffeln aus dem Boden. Überraschung gelungen, jetzt gibt es Süßkartoffelpommes satt die nächsten Wochen.

Türkische Erbse

Das Hochbeetjahr war speziell, manches hat bessser geklappt als sonst, manches hat sehr unter der Hitze gelitten. Meine Buschbohnen haben die Spinnmilben inzwischen masakriert, aber eine Pflanze der sogenannten Türkischen Erbse trägt und blüht munter weiter. Die etwa zwei Meter lang rankende Bohnensorte aus der Gruppe der Perlbohnen mit dem irreführenden Namen wächst seitlich am Rand vom Hochbeet um einen Bogen aus zwei Bambusstangen. Ich hatte sechs Samen ausgesät, aber nur eine war gekeimt. Mehr aus Verlegenheit habe ich die eine Pflanze dann ins Beet zu den Buschbohnen gepflanzt. Die Triebe habe ich immer mal wieder an dem Bambusbogen hin- und her geleitet. Im nächsten Jahr bekommt die Türkische Erbse auf jeden Fall einen Stammplatz auf dem Hochbeet.