Im Garten zuhause


Hochbeet 2.0:                             Die Küchengarten-Box

Die Küchengarten-Box ist ein richtiger Mini-Küchengarten, der mit wenig Platzbedarf auskommt. Außer dem eigentlichen Hochbeetbereich für Gemüse bietet die Küchengarten-Box auch noch ein halbrundes Kräuter-Rondell und einen niedrigen Pflanzkasten für rankende Gemüse wie Feuerbohnen.

 

So wird die Küchengarten-Box gebaut


 

"Wenn Du einen Garten und eine Bibliothek hat, wird es Dir an nichts fehlen."

 

Cicero

 

 

Aktuelle Anbautipps
für Gemüse und Kräuter auf dem Hochbeet:

praxistipps für januar


Der Buchtipp zur Webseite

 

Das Praxisbuch zum Thema Hochbeet mit
Bau- und Pflanzplänen 
sowie einem Kalender-Bereich,
der Monat für Monat praktische Anbautipps, 
 Sorten-Empfehlungen und leckere Rezepte liefert.

 

BLV Verlag; 96 Seiten; €
 12,99 (D); € 13,40 (A) 

Über 79.000 verkaufte Exemplare!


 

  

 

Viel Spaß auf meiner Website!

 

Susanne
Nüsslein-Müller

 






Gartenblog

Winter-Vitamine: Sprossen vom Daikon-Rettich

Sie waren ein Goodie bei einer Saatgutbestellung im letzten Frühjahr und sind zu meinen Lieblings-Sprossen geworden: Die würzig scharfen Keimlinge vom Diakon-Rettich. Sie wachsen Turbo-Tempo von etwa fünf Tagen heran und zum Beispiel als leckerer Vitaminschub für ein Brot mit Frischkäse, als Salattopping oder würzige Suppeneinlage perfekt. Die etwa drei Millimeter großen Samen bilden schnell kräftige Keimpflanzen. Und in diesem Frühjahr werde ich auch einen Versuch mit der Anzucht dieser Asiatischen Rettiche auf dem Hochbeet starten.

 



Staude des Jahres: Das Japan-Berggras

Wie so manche Pflanzen kam auch das Japan-Berggras als Ableger über eine befreundete Hobbygärtnerin in meinen Garten und ist nun am Teichrand fast rund um das Jahr ein farbiger Hingucker, ganz ohne Blüten aber mit sehr dekorativem Laub. Es ist die Sorte 'Naomi’. So überrascht es mich nicht, dass die Staudengärtner das Gras Hakonechloa macro zur Staude des Jahres 2022 gewählt haben. Noch ist das niedrige, horstig wachsende Gras eher selten in Gartenbeeten zu finden. Doch es hat viele Vorzüge und lässt sich prima mit Bodendeckern kombinieren. Vom Aussehen her mit einem Mini-Bambus zu vergleichen, kann das Gras zum Beispiel am Gehölzrand farbige Akzente setzen. Ich werde meine inzwischen deutlich breiter gewordene Pflanze im Frühjahr teilen und die Einzelteile als Bodendecker in ein anderes Beet umpflanzen.



Mandarinenkiste

Es ist nicht die erste Mandarinen-Kiste, die ich herrenlos herumliegend finde. Mal wird die Sperrholzverpackung an der Abfallstation im Supermarkt zurückgelassen, mal liegt sie auf einem Altglascontainer. Als Sachensucher kann ich die makellosen Holzobjekte nicht liegen lassen. Meist mit dem Gedanken, dass die Bretter und Eckstützen noch prima Anmachholz für den Kamin abgeben, nehme ich sie mit. Aber eigentlich sind sie auch für diesen Zweck zu schade. Im Gartenhaus kann ich die rechteckigen Behälter gut stapeln und zum Lagern von Handgeräten oder anderem Gartenbedarf nutzen. Außerdem beginnt bald die neue Aussaatsaison. Dann nutze ich die Kisten als kleines Anzuchtbeet. Vielleicht fällt mir auch noch eine andere Idee ein...



Winter-Sonnenwende

Ab heute geht es wieder bergauf mit der Tageslänge. Mit der Wintersonnenwende am 21. Dezember werden jetzt die Tage langsam, aber sicher wieder länger und hoffentlich auch heller. Auch wenn der Winter erst beginnt und sicher noch viel Kälte und Dunkelheit vor uns liegt: Wie schön ist es, darauf vertrauen zu können, dass die Natur auch diesen Winter überstehen wird und der nächste Frühling den Garten bald wieder aufweckt. Eine hoffnungsvolle Zusicherung, die wir auch in anderen Bereichen dringend bräuchten. Ich wünsche Allen friedliche und gesunde Feiertage. Vielleicht liegt ja auch mein Hochbeetbuch unter dem einen oder anderen Weihnachtsbaum oder etwas anderes Nützliches oder Dekoratives für den Garten. 

 



Der Winter zieht in den Garten

Ist es nun zunehmende Faulheit oder Einsicht in die Natur? In jedem Herbst räumen wir den Garten weniger auf., lassen die Staudentriebe stehen, auch wenn sie schon trocken sind. Nur von der kleinen Rasenfläche am Teich und von den gepflasterten Wegen entfernen wir das Laub, damit es keine Rutschgefahr darstellt. Jetzt fangen wir mit der Winterfütterung der Vögel an und alles, was in Kübeln nicht so ganz frosthart sein könnte, wandert in das Gewächshaus. So zum Beispiel unsere Feige und die Topf-Funkien. Auch auf den Hochbeeten lasse ich im Zweifel alles, was bis vor kurzem noch Wachstum zeigte oder erst im kommenden Frühjahr zu ernten sein wird wie der Wilde Brokkoli, stehen. 



Herbstschönheit Ginkgo

Er steht zwar nicht in meinem Garten, aber der Ginkgo im Nachbargarten ist nicht nur ein ganz besonderer Baum, sondern auch eine wahre Herbstschönheit. Das ledrige, jetzt goldgelbe Laub leuchtet in der kurz erscheinenden Abendsonne. Das Gehölz aus China ist ein lebendes Fossil, das schon auf der Erde wuchs, als es noch Dinosaurier gab, im Erdzeitalter des Trias, vor rund 250 Millionen Jahren. Das belegen fossile Funde. Der Ginkgo wächst langsam und kann zudem uralt werden, Man hat erforscht, dass es Exemplare gab, die über tausend Jahre geworden sind. Als fossiles Relikt ist der Ginkgo weder ein Laub- noch ein Nadelbaum, sondern gehört zu einer ganz eigenen Pflanzenordnung. Wirklich ein ganz besonderer Baum!



Dauerbrenner Mangold

Der Mangold wächst und wächst und wächst...Fast ist es beängstigend, wie das orange- und rotgestielte Laub des Blattgemüses auf dem Hochbeet trotz herbstlicher Temperaturen weiter sprießen. Ich ernte schon nur noch die jungen Blätter und habe vor Monaten das letzte Mal gedüngt. Wahrscheinlich wird erst der erste richtige Frost dem Ganzen ein Ende setzen. Den Mangold habe ich als Jungpflänzchen im Frühjahr über den Gartenzaun bekommen. Eigentlich gehört er nicht zu meinen Lieblingsgemüse-Arten. Inzwischen habe ich aber schon einige leckere Rezepte damit ausprobiert. Toll ist auf jeden Fall Mangold in Sahne-Senfsoße zu Linguine. 



Frühsport mit Eibe

Der Morgen ist trübe, aber windstill und für Oktober mit 10 °C mild. Ideale Bedingungen für den Frühsport im Garten.  Statt um die Häuser zu stöckern (Nordic Walking...), ziehe ich die Gummistiefel an und bringe meine zwei alten Eiben in Schuss. Sie sollen auch in Form bleiben - in runder Form. Dann kann ich sie für die Adventszeit mit Lichterketten schmücken. Handschuhe beim Schneiden sind Pflicht, denn alle Teile der Eibe sind giftig – nur der rote, saftige Samenmantel nicht. Dieser lockt Vögel an. Der hartschalige Same darin wandert unbeschadet durch deren Verdauungstrakt und fällt mit dem Vogelkot wieder zu Boden. Den Eiben- Nachwuchs findet man im nächsten Frühjahr als Sämling im Beet wieder. Die Natur ist genial.



Neue Wanze auf dem Vormarsch

Einerseits gibt es das Insektensterben, das nicht zu unterschätzen ist. Andererseits tauchen immer neue Insektenarten auf, die aus anderen Ländern bei uns eingeschleppt werden. Und dies nicht immer zum Nutzen der Natur und auch des Gärtners.  Die Marmorierte Baumwanze stammt ursprünglich aus Asien und verbreitet sich bei uns zügig. Sie gilt im Obstanbau als Schädling. Bei mir sitzt die Wanze an den Himbeeren und auch an der hellen Hauswand findet man jetzt Exemplare auf der Suche nach einem Winterquartier. Erkennbar sind diese graubraunen Baumwanzen an ihren hell-dunkel gefärbten Rändern des Hinterleibes  und an den gestreiften Fühlern.