Willkommen


Aktueller Hinweis: In Zeiten der über die ganze Welt hereinbrechenden Pandemie des Corona-Virus möchte ich bewusst diese Seiten coronavirus-frei halten (außer diesem Hinweis). Ich möchte vielmehr weiter zuversichlich und hoffentlich inspirierend meine Erfahrungen mit Pflanzen und der Natur in meinem Garten an Euch weitergeben und hoffe, dass ihr genau wie ich daraus Kraft schöpfen könnt und Ablenkung findet.


Hochbeet 2.0: Die Küchengarten-Box

Die Küchengarten-Box besteht aus drei Elementen: einem Hochbeet-Bereich (2 x 1,2 m), einem halbrunden Kräuter-Rondell und flachen Pflanzkasten mit Rankstangen. Sie ist damit ein kompletter kleiner Mini-Küchengarten und leicht mit Material aus dem Baumarkt zu bauen. Mehr...


Gartenhelfer aus dem Gelben Sack

Nützliche Helfer fürs Gemüse-Gärtnern findet ihr in jedem Gelben Sack bzw. in der Wertstofftonne. Generell ist Müllvermeiden besser, als ihn zu verwenden oder upzucyceln. Trotzdem lassen sich einige Dinge für praktische Garten-Lifehacks prima weiter nutzen, zum Beispiel bei der Pflanzenanzucht im Frühjahr. Mehr...


 

"Wenn Du einen Garten und eine Bibliothek hast,
wird es Dir an nichts fehlen!"         (Cicero)

Aktuelle Anbautipps
für Gemüse und Kräuter auf dem Hochbeet:

praxistipps
für april


Ein Praxisbuch zum Thema Hochbeet mit
Bau- und Pflanzplänen 
sowie einem Kalenderteil,
der Monat für Monat praktische Anbautipps, 
 Sorten-Empfehlungen und leckere Rezepte für Hochbeetfans liefert.

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Viel Spaß auf meiner Website!

 

Susanne
Nüsslein-Müller

 




Gartenblog

Blaues Wunder

Irgendwie habe ich im Frühjahr das Gefühl, ich habe noch viel Platz im Garten für neue Pflanzen. Das ändert sich dann schnell wieder, wenn erst einmal alle Stauden in den Beeten wieder austreiben und ihren Raum einnehmen. Trotzdem habe ich zugeschlagen und mir im Versand unter Anderem drei Pflanzen von Agastache 'Blue Fortune' schicken lassen. Diese Duftstaude hat einen lange Blütezeit und soll ein besonderer Anziehungspunkt für Schmetterlinge und Bienen sein. Den ersten Austrieb habe ich lieber vor den Frostnächten die letzten Tage geschützt und die Pflanzen im Gewächshaus verwahrt. Jetzt stehen sie unter Dach im Freien auf der Terrasse. Am Wochenende bekommen meine  Duftnesseln dann ihren Platz im Beet und ich bin gespannt auf die ersten Blüten (Bild Horstmann).

Frühlings-Frost

Frühlings-Frost gleich Frühlings-Frust. Alles steht bei mir in den Startlöchern: Eine Palette mit Hornveilchen, die bestimmt nicht im Freiland gewachsen sind, eine Clematis zum Begrünen eines neuen Rankbogens und ein Birnbaum, der eingpflanzt werden möchte. Ich will sie alle nicht dem nächtlichen Frost in Kombi mit der frühen Morgensonne aussetzen. Auch die im Gewächshaus überwinterte Mini-Funkiensammlung und andere Topfpflanzen warten jetzt auf einen Platz im Freien - haben aber unter Glas schon ausgetrieben und sind daher gefährdet. Das sonnenreiche, aber für frisch Gepflanztes  und den Gärtner eher stressige Hochdruckwetter macht es in diesen Tagen nicht leicht, den Garten so zu managen, dass man keine Verluste hat. Auch hier gilt Durchhalten und Hoffen. 

 

 

 

Und täglich grüßt der Bärlauch!

Einmal mehr wird es einem jetzt bewusst, wie gut es ist, durch eigenes Gemüse und frische Kräuter aus dem eigenen Garten etwas für die Gesundheit tun zu können.

Jeden Tag pflücken wir Bärlauch, Petersilie aus dem Frühbeet und Süßdolde für die Küche. An zwei Stellen im Garten haben wir den Bärlauch verwildern lassen. Er hat sich dort gut ausgebreitet und zieht ein, wenn im späten Frühjahr Stauden wie Funkien die Beetbereiche erobern. Bärlauch kommt bei uns in die Tomatensoße, das Käseomelett (Foto), den Kräuterquark, wird zu Pesto oder Kräuterbutter. Hauptsache grün und gesund. Wie alle Zwiebelgewächse steckt die Pflanze voller Vitamine (A, B und C), wichtiger Mineralstoffe, Chlorophyll und zahlreicher anderer pflanzlicher  Vitalstoffe.

Herbstgemüse für den Frühling

Das Wachsen beginnt wieder. Auch die Winterheckzwiebeln, Asia-Salate und der restliche Grünkohl auf unserem Hochbeet zeigt frisches Grün. Bevor es an die Neuaussaat auf den Beeten geht, kann ich also noch einmal ernten. Um diese Zeit frisches Grün aus dem eigenen Garten zu haben, ist toll. Auch der Bärlauch treibt aufgrund der fast frostfreien Wintertemperaturen schon kräftig aus. Für Vitaminnachschub zum Start in den Frühling ist also gesorgt. Daran laben sich leider auch schon die ersten Schnecken, so dass jeder Gang zum Hochbeet auch dafür genutzt wird, dass ich die Schneckenbretter darauf kontrolliere. Meist werde ich fündig und kann die eine oder ander Nacktschnecke daran hindern, größer und gefrässiger zu werden.

Erste Aussaaten

Endlich ist es so weit! Das Säen kann losgehen.  Vor Ende Februar starte ich meistens nicht, sonst muss ich zu lange mit den vorgezogenen Pflanzen rumhühnern, bevor sie ausgepflanzt werden können. Gemüse-Sämlinge geilen leider im Haus schnell in die Höhe, wenn die Töpfe zu warm stehen. So gut wie es ist, wenn einige Fruchtgemüse zum Keimen Temperaturen über 20 °C brauchen und man sie im Mini-Gewächshaus schnell ans Keimen bekommt, so sorgfältig sollte man den Standort danach wählen. Wenn die Sonne noch nicht länger scheint, bekommen sie dann einen Platz in unserem wenig beheizten Wintergarten. Dort ist auch der Lichteinfall von oben gewährleistet. Der verhindert, dass die Sämlinge seitlich zum Licht hinwachsen und kurze, kräftige Stiele behalten.

 

 

Zarte Krokus-Elfen

Wenn die Sonne sich mal etwas länger durch die Wolken kämpft, recken sich  die kleinen hellvioletten Elfenkrokusse (Crocus tommasianus) mit ihren gelben Staubfäden und Stempeln ihr entgegen und öffnen die zarte Blütenpracht. Das wird unsere Bienen freuen, wenn es denn mal länger als eine Stunde dauert mit dem Pollenbuffet und nicht bald schon wieder Wolken aufziehen. Ich liebe diese Wildkrokusse sehr, ihre frühe Blütezeit, die hauchzarten Blüten und ihre Eigenschaft, sich mit zahlreichen Tochterknollen willig zu vermehren. Zusammen mit den weißen Schneeglöckchen und den sich jetzt bereits wieder verabschiedenden gelben Winterlingen sind sie ein tolles Blütentrio am sonnigen Gehölzrand.

Dankbare Amaryllis

Diese schöne Amaryllis mit den sternförmigen Blüten habe ich jetzt schon bestimmt zehn Jahre und sie blüht jedes Jahr wieder zuverlässig mit mehreren Blütenstielen. Nach dem es im Topf eng wurde, habe ich auch schon Tochterzwiebeln abgenommen, separat gepflanzt und verschenkt. Sie heißt ‘Supreme Gardens‘. Jedes Jahr um diese Zeit blüht sie einige Wochen mit orange-roten Blüten. Dabei ähnelt die Blütenform eher der Naturform der Amaryllis, was mir besonders gefällt. Im Gegensatz zu den üblichen Amaryllis- Hybriden bildet diese Sorte ein ganzes Nest von Zwiebeln und behält auch über den Winter ihr Laub. Wichtig ist, sie während der Blüte ausreichend zu wässern und danach Blüte regelmäßig zu düngen. Im Wintergarten steht sie bei mir im Herbst vor der nächsten Blüte kühl und trockener.

 

Gras mit Haltung: Die Rutenhirse

Oh, das freut mich: In diesem Jahr ist die Rutenhirse (Panicum virgatum) zur Staude des Jahres gewählt worden. Als Gräserfan habe ich das robuste Gras aus dem Bereich Prairiegarten in mein Herz geschlossen. Die blaugrauen Halme der straff aufrecht wachsenden Sorte 'Heavy Metall' schmücken seit einigen Jahren unseren Teichrand. Die feinen Blütenrispen kann ich im Sommer gut mit allerlei Sommerblüten für Sträuße kombinieren und sie sind ein schöner Winterschmuck im Beet. Die Pflanze baucht kaum Aufmerksamkeit, bei mir weder zusätzlich Wasser noch Dünger. Nur einmal im Jahr, im Spätwinter, kümmere ich mich um sie und schneide den dichten und immer noch aufrecht stehenden Halmdickicht knapp über dem Boden zurück. Das schafft Platz für den neuen Austrieb im Frühling.

Frühlingserwachen im Winter

So viele Pflanzen haben in meinem Garten im Januar noch nie gleichzeitig geblüht. Schuld ist die milder Witterung, der man um diese Jahreszeit natürlich nicht vertrauen kann. Das dicke oder in diesem Fall das frostige Wetter wird wohl noch kommen. Ansonsten wird es der wärmste Winter in Norddeutschland "ever". Auch für die nächsten 9 Tage sagt meine Wetter-App auf dem Handy keine Temperaturen unter Null und Regen statt Schnee voraus.  In meinem Garten blühen deshalb ungestört Christrosen, Winterjasmin und Zaubernuss weiter. Seit kurzem sind auch die ersten Winterlinge und Schneeglöckchen dabebi. Und auch die  Blüten meiner Lenzrosen (Foto) sind schon am Start. Diese vermehren sich bei mir bestens und blühen jedes Jahr üppiger. Aber eben erst deutlich später....