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Hochbeet 2.0: Die Küchengarten-Box

Die Küchengarten-Box besteht aus drei Elementen: einem Hochbeet-Bereich (2 x 1,2 m), einem halbrunden Kräuter-Rondell und flachen Pflanzkasten mit Rankstangen. Sie ist damit ein kompletter kleiner Mini-Küchengarten und leicht mit Material aus dem Baumarkt zu bauen. Mehr...


Küchengarten-Box aus Lego

Ich habe meinem Spieltrieb freien Lauf gelassen und im letzten Winter eine Küchengarten-Box aus Lego gebaut. Ich finde, sie ist gut gelungen, was meint ihr? Mehr...


 

"Wenn Du einen Garten und eine Bibliothek hast,
wird es Dir an nichts fehlen!"         (Cicero)

Aktuelle Anbautipps
für Gemüse und Kräuter auf dem Hochbeet:

praxistipps
im januar


Ein Praxisbuch zum Thema Hochbeet mit
Bau- und Pflanzplänen 
sowie einem Praxisteil,
der Monat für Monat praktische Anbautipps, 
 Sorten-Empfehlungen und leckere Rezepte für Hochbeetfans liefert.

BLV Verlag; 96 Seiten; €
  12,99 (D); € 13,40 (A) 

Über 60.000 verkaufte Exemplare!


Viel Spaß auf meiner Website!

 

Susanne
Nüsslein-Müller

 




Gartenblog

Very british

Es regnet den ganzen trüben Tag... Um meine Laune zu verbessern, schaue ich bei der britischen Gartensendung 'Gardeners World' mit Monty Don (Foto: Screenshot aus der Sendung) vorbei. Ich kenne keinen anderen Gartenexperten, der seine Begeisterung für Pflanzen und Garten so gut rüberbringt. Zudem zieht er auch leidenschaftlich gern selber Gemüse und es macht echt Spaß, ihm dabei über die Schulter zu gucken. Selbst wenn jemand des Englischen nicht so mächtig ist, ist das Betrachten entspannend und inspiriert zu eigenen Taten. Zudem werden die Namen der vorgestellten Pflanzen auch immer eingeblendet, so daß man sich Notizen machen kann. Leider ist der Kanal BBC 2 bei uns nicht zu empfangen. Einzelne Clips gibt es aber auf der Webseite der Sendung und einige Folgen auf you tube.

Was bringt das neue Jahr?

Mit Beginn des Januars erwacht trotz Schmuddelwetter die Vorfreude auf das neue Gartenjahr. Die Planung der neuen Hochbeetsaison steht damit an erster Stelle. Was will ich in diesem Jahr Neues ausprobieren? Ganz oben auf der Liste steht Staudensellerie fürs Hochbeet. Für mich eine vielfältig zu nutzende Kultur, ob gedünstet oder roh hat die Verwandte vom Knollensellerie etwas zu bieten. Außerdem lassen sich von den Pflanzen auch einzelne Triebe ernten und die Pflanze selber bleibt lange auf dem Beet und kann nachtreiben.  Wahrscheinlich werde ich den Staudensellerie aber nicht aussäen, sondern mir im Frühjahr Jungpflanzen beschaffen. Ansonsten werde ich die Tage mal meine Saatgutkiste sortieren, um für die ersten Aussaaten im Februar gerüstet zu sein.

Frohe Weihnachten!

 

 

 

 

Ich wünsche allen friedliche, geruhsame Weihnachtstage und einen guten Start in das neue Jahrzehnt!

 

 

 

 

Das Laub ist ab

Sanft segeln die Blätter von der großen Eiche, die ich vom Schreibtisch aus sehen kann, zu Boden. Kein Windhauch weht, aber der Frost der letzten Nacht hat ihren Widerstand gebrochen und lässt sie fallen. Wenn die Bäume erst einmal kahl sind, gibt es kein Zurück mehr, der Winter kommt. Und mit ihm eine ganz andere Seite des Gartens, Strukturen und Konturen der laubabwerfenden Gehölzen werden sichtbar, die von Frühling bis Herbst unter Laub und Blütenschmuck unsichtbar werden. Man erkennt die verschiedenen Wuchsformen und die artspezifischen Verästelungen, die bis in die Spitzen immer feiner werden. Für mich ist ein Garten fast nur mit immergrünen Pflanzen eher langweilig, zu wenig Wandel ist darin. Auf die richtige Mischung kommt es an.

Nachhaltige Ernte

Klimaschutz und Nachhaltigkeit stehen hoch im Kurs zur Zeit und hoffentlich auch in Zukunft. Als Hochbeetgärtner kann man hier nur Pluspunkte sammeln. Denn das eigene Gemüse vom Hochbeet verbraucht so gut wie keine Energie für die Herstellung, vor allem wenn man das Saatgut dafür  selber ernet, mit selbst gesammeltem Regenwasser gießt und die Pflanzen mit Brennessel- oder Beinwelljauche düngt.

Natürlich wird auch keine Energie verbraucht, um das Erntegut von A nach B zu befördern, schlimmstenfalls einmal durch die Republik. Nur ein paar Schritte sind es, um frisch Geerntetes vom Beet in die Küche zu tragen. Das sollte man sich immer mal wieder klar machen. Selbstgezogenes schmeckt dann noch einmal so gut.

 

Dahlien mögen keinen Frost

Das war‘s. Eben noch blühend und in voller Kraft, hängen die Triebe meiner Dahlien nach den ersten Frostnächten schlapp herunter. Jetzt wird es höchste Zeit, die Pflanzen mit den länglichen Knollen aus der Erde zu holen. Die fleischigen Knollen haben mittlerweile fast den ganzen Kübel eingenommen und stecken voller Nähr- und Speicherstoffe für den neuen Austrieb im nächsten Frühjahr. Ich überwintere die Knollen im Keller in Folientüten verpackt, die ich aber nicht luftdicht verschließe. Zuerst bleiben sie aber in Aussaatschalen geschützt offen liegen (Foto), bis sie abgetrocknet sind. Die Triebe werden auf ein paar Zentimeter eingekürzt und trocknen später ganz ein. Und im nächsten Jahr beginnt das Spiel von vorn.

Herbstleuchten

Wieder einmal haben unsere Felsenbirnen meine Aufmerksamkeit. Ihr Laub färbt sich gerade kupferrot und leuchtet schon von Weitem hinter unserem Teich Teich. Eine schöne Laubfärbung von Sträuchern oder auch Stauden ist ein so wichtiger Hingucker im Hausgarten und bringt noch einmal Farbe ins Saisonfinale. So farbenprächtig wie ihr Laub im Frühjahr beim Austrieb gekommen ist, verabschiedet sich die Felsenbirne im Herbst wieder. Dazwischen kann man sich mit den frischen Blättern zusammen an den weißen Blüten erfreuen. Und die Vögel lieben die blauschwarz reifenden Beerenfrüchte, die auch für Menschen genießbar sind und ähnlich wie Rosinen schmecken. Meist sind die Vögel aber schneller. Es sei Ihnen gegönnt.

Meine Klima-Weinrebe

Langsam werden die Trauben an meinem Rebstock 'Fanny' reif und süß. Erkennbar auch an der jetzt eher gelblichen Farbe und der feinen, rostbraunen Sommersprossen-Sprenkelung. Die Frühherbstsonne tut ein Übriges und ich muss auf der Hut sein, dass nicht alle Trauben durch die Amseln in meinem Garten weggefuttert werden. Seit  meinem Besuch in Andernach 2013 zum Kongress "Essbare Stadt" wächst die Rebe in meinem Senkgarten und rankt an der Reling über der Holzterasse entlang. Die robuste Züchtung aus Ungarn kommt mit Winterkälte gut klar und ist unempfindlich gegen Mehltau und andere Pilzkrankheiten. Jeder Kongress-Teilnehmer bekam damals eine Rebe geschenkt, mit der Aufgabe, diese zu pflanzen als C02-Ausgleich für die An- und Abreise zum Kongress.

The Winner is...

Sie fruchtet immer noch: Die Bohne 'Hestia' ist mein Gemüse des Jahres 2019 auf dem Hochbeet. Im letzten Jahr habe ich die üppig weiß-rot blühende Prunkbohne auf meiner Reise durch die Gärten Südenglands als Ampelpflanze bewundert

und mir gleich vor Ort Saatgut gekauft. Das praktische an ihr ist, dass sie besonders üppig und lange blüht, aber kompakt wächst, ähnlich wie eine Buschbohne. Die Triebe werden etwas länger, die breiten, flachen  Bohnenhülsen sind sehr aromatisch. Ich habe vier Pflanzen jeweils in zwei Ecken meiner  Hochbeete gepflanzt, so dass die Triebe über den Rand hängen können. Zwischendurch hat 'Hestia' mal etwas geschwächelt und ihre kleinen Fruchtansätze fielen vorseitig ab. Wahrscheinlich habe ich sie bei der großen Hitze nicht ausreichend gegossen.