Willkommen

Mein Garten

 Der etwa 100 qm große Schwimmteich mit Wasserlauf, Holzsteg, Sonnendeck und vielen Stauden und Sträuchern rings herum ist das Herzstück. Rund um das Jahr gibt es hier immer etwas zu beobachten und man kann wunderbar dabei entspannen.


Die Küchengarten-Box

Die Küchengarten-Box besteht aus Hochbeet-Element, Kräuter-Rondell und halbhohem Pflanzkasten mit Rankstangen. Sie  ein kompletter kleiner Mini-Küchengarten und leicht mit Material
aus dem Baumarkt zu bauen. Mehr...

Aktuelle Anbautipps
für Gemüse und Kräuter auf dem Hochbeet:

praxistipps im februar



Ein Praxisbuch zum Thema Hochbeet mit Bau- und Pflanzplänen 
sowie einem Praxisteil, der Monat für Monat Anbautipps, 
 Sorten-Empfehlungen und Rezeptideen für Hochbeetfans liefert.

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"Wenn Du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es Dir an nichts fehlen!"         (Cicero)


Viel Spaß mit meiner Website!

 
Susanne
Nüsslein-Müller

 



Gartenblog

Eiskälte

Das ist er wieder, der Winter, eigentlich noch fristgerecht, aber doch nicht unbedingt mit offenen Armen empfangen, denn Kahlfrost setzt den bereits ausgetriebenen Frühblühern doch ziemlich zu. Ganz traurig hängen Schneeglöckchen und Winterlinge im Beet, obwohl sie schon  kurz vor dem Aufblühen waren.  Auch Laub und Blütenansätze der Lenzrosen haben deutlich an Kraft verloren, aber sie sind Kummer gewohnt und haben ihre Tricks, dem Frost zu trotzen. Diesen habe ich für die Herstellung von ein paar eisigen Windlichter genutzt, die nun auf der Terrasse vor dem Küchenfenter leuchten. Dafür habe ich einen kleinen Eimer halb voll Wasser gefüllt, einen kleineres, rundes Kunststoffgefäß mit Steinen beschwert und mit zwei Korken in dem Eimer eingeklemmt, nach zwei Frosttagen und -nächten war das Windlicht durchgefroren.

Blütenstars

Mit jedem neuen Jahr werden wieder andere Tiere und Pflanzen in den Mittelpunkt des Interesses gerückt durch Initiativen wie "Vogel des Jahres" oder "Blume des Jahres". Gefreut habe ich mich über die "Staude des Jahres 2018", denn es ist die Taglilie (Hemerocallis) geworden und ich liebe Taglilien,  vor allem die Sorten mit Wildcharakter, die schmale Blütenblätter haben. Die langlebigen, pflegeleichten Stauden bereichern mit ihrem grasartigen Blätterhorsten und den daraus aufragenden Blütenstielen,  jeden Garten. Über Wochenöffnen sich immer wieder neue Blütenknospen. Bei mir fühlen sie sich in undserem feuchten, nährstoffreichen Gartenboden pudelwohl, Extradünger gibt es nicht.  Ich freue mich jetzt schon, wenn die früheste Sorte in meinem Garten die erste Blüte öffent.

Winterblüher

Die Vögel zwitschern, fast liegt schon Frühling in der Luft... Und beim Gang durch den Garten fallen die gelben Blüten der Hamamelis auf. So schön hat sie die letzten Jahr nicht geblüht, 

ihr Standort ist im Sommer wohl normalerweise zu trocken für den Flachwurzeler und ans Gießen denkt man irgendwie nicht, denn am Laub sieht man der Pflanze die Trockenheit nicht an. Nur werden im Spätsommer die Blütenknospen für das nächste Jahr angesetzt und das klappt nur, bei ausreichend feuchtem Boden.  Na, den hatten wir im letzten Sommer ja wirklich, nicht einmal war unser Rasen gelb und das geht normlerweise leider sehr schnell. Dafür können wir uns jetzt an den Hamamelisblüten freuen, auf einen schöneren Sommer hoffen und dann hoffentlich auch an die Hamamelis denken.

Ingwer-Hype

Der Schubeck wars! Seit der in seinen zahlreichen Fernsehauftritten immer wieder die Wunderkräfte vom Ingwer anpries, hat es die helle Sproßknolle bis in das Gemüseprogramm von Aldi geschafft - sogar in Bioqualität, allerdings aus Peru. Inzwischen bin ich auch Ingwerfan - ob als Heißgetränk mit Zitrone und etwas Honig oder im Gemüsecurry  u.a. mit Winterhecke und Grünkohl vom Hochbeet (lecker!): die Schärfe vom Ingwer wärmt, gerade jetzt in der ungemütlichen Winterzeit. Da liegt es nahe, mal einen Versuch zu wagen, die Rhizome selber anzutreiben und zu vermehren. Ich denke, das wird viel Wärme brauchen. Ich werde es ausprobieren und den Ingwer erst einmal auf Seramis-Substrat legen und feucht halten. Im Badezimmer unter dem Dachflächenfenster soll er dann neue Triebe bilden, mal sehen, was daraus wird.

Winterkräuter

Mit der Sonne kommt auch der Frost, aber irgendwann muss es ja auch noch mal Winter werden. Bis gestern konnte ich noch Kräuter ernten, eine Minze an einem geschützten Platz lieferte immer noch frisches Grün. Wir hatte ja auch noch kaum Temperaturen unter 0°C.  Wie schön, sich immer noch einen frischen Minztee aufbrühen zu können. Schon beim Pflücken steigt das Muntermacher-Aroma in die Nase und der Tee ist zartgrün und nicht bräunlich, wie bei dem herkömmlichen Teebeutel-Pulverkram.  Auch Salbei, Rosmarin und Thymian liefern noch frische Aromen in die Küche. Die kleine tägliche Prise Wellness und Freude, die ein Garten seinem Hüter auch im Winter bieten kann.

Fröhliche Feiertage

Ab heute geht es wieder bergauf mit der Tageslänge. Mit der Wintersonnenwende am 21. Dezember werden jetzt die Tage langsam, aber sicher wieder heller. Auch wenn der Winter heute erst beginnt und noch viel Kälte vor uns liegt. Wie schön ist es, darauf vertrauen zu können, dass die Natur auch diesen Winter überstehen wird, es in unseren norddeutschen Breiten vergleichsweise harmlose "Schneekatastrophen" geben wird und der nächste Frühling ungeschadet kommen kann, wenn wir ihn nur lassen. Ich wünsche allen friedliche Feiertage und ein paar nette Geschenke unter dem Christbaum. Vielleicht ist auch ein schönes Gartenbuch dabei oder etwas ebenso praktisches wie dekorativves zum Gärtnern.

Einen gesunden Start in das Jahr 2018!

Der erste Schnee

Da ist er nun der Winter, der weiße Schnee reflektiert das Licht und es wird gleich etwas heller im Haus. Man mag gar nicht nach draußen treten, um die  weiße Pracht nicht zu zerstören. Aber die Vögel wollen gefüttert werden, denn bei Frost und Schnee finden Meise, Rotkehlchen und Co. wenig Nahrhaftes in der Natur. Sobald unser Futterhäuschen versorgt ist, beginnt ein reges Treiben. Ein Kleiber ist immer mit der erste am Futterhäuschen, wenn es etwas zu fressen gibt. Ich beobachte die Vögel eine Weile und denke, dass das ihr gerechter Lohn ist für die fleißige Fütterung ihrer Brut mit Blattläusen und Schädlingslarven im Frühling. Auch ein Reh lässt sich hinter
dem Haus auf der Wiese sehen. Schön, die Natur so nah am Haus zu haben.

 

Eigener Meerrettich

Diesmal habe ich rechtzeitig daran gedacht und mein Mann hat mir eine Meerrettichwurzel ausgegraben, bevor der Boden durchfriert. Ganz leicht war es trotzdem nicht, ein Stück der langen Pfahlwurzel zu ernten. Die Pflanzen stehen hinter dem Holzdeck in einer Gartenecke, wo wir auch gern mal ein paar Algen aus dem Teich abladen. Das scheint ihnen gut gefallen zu haben, denn die Pflanzen sind den Sommer über üppig gewachsen und das Wurzelstück ist kräftig. Es sind Ableger aus Mutter Natur, denn in manchen Gegenden wächst der Meerrettich wild am Wegesrand. Frisch geriebener Meerrettich in Crème fraîche ist zu Räucherlachs oder -forelle besonders lecker und nicht zu vergleichen mit den abgepackten Meerrettichprodukten. Die Wurzel liegt jetzt einsatzbereit im Gemüsefach im Kühlschrank.

 


 

Winterblüher

Ich liebe Winterblüher, sie verkürzen in trüben Zeiten die Vorfreude auf die kommende Blühsaison. Vor einer Woche hat mein Winterjasmin zu blühen begonnen (Jasminum nudiflorum). Die Strauch mit den überlangen Trieben lässt sich ähnlich wie eine Kletterpflanze an einem Spalier z.B. an einer geschützte Hauswand hoch leiten oder die Triebe können auch wie bei mir über eine Brüstung nach unten fallen. Seine sonnengelben Blüten trotzen Eis und Schnee.
Die Pflanze lässt sich übrigens leicht über Absenker vermehren. Dafür im Frühsommer gewachsene Triebe auf den Boden leiten und mit einem Stein oder einer Metallkrampe fixieren. Wo der Trieb die Erde berührt, bildet er bald Wurzeln. Später kann man ihn von der Mutterpflanze abtrennen und separat einpflanzen.