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Hochbeet 2.0: Die Küchengarten-Box

Die Küchengarten-Box besteht aus Hochbeet-Element, Kräuter-Rondell und halbhohem Pflanzkasten mit Rankstangen. Sie  ein kompletter kleiner Mini-Küchengarten und leicht mit Material
aus dem Baumarkt zu bauen. Mehr...


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Das Sonderheft der Zeitschrift kraut & rüben zum Thema Hochbeete durfte ich texten. Jetzt ist es auf dem Markt und ich hoffe, es findet ganz viele Leser.

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Aktuelle Anbautipps
für Gemüse und Kräuter auf dem Hochbeet:

praxistipps im august

Ein Praxisbuch zum Thema Hochbeet mit Bau- und Pflanzplänen 
sowie einem Praxisteil, der Monat für Monat Anbautipps, 
 Sorten-Empfehlungen und Rezeptideen für Hochbeetfans liefert.

BLV Verlag; 96 Seiten; €
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"Wenn Du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es Dir an nichts fehlen!"         (Cicero)


Viel Spaß mit meiner Website!

 

Susanne
Nüsslein-Müller

 



Gartenblog

Wüstenklima

So extrem wie dieser Sommer ist, so gut kann ich jetzt im Garten beobachten, welche Pflanzen mit der Trockenheit wirklich zurecht kommen und welche nicht. Verlierer sind auf jedenfall die Phloxe, die wirklich sehr schnell erbärmlich aussahen und deshalb von mir auch gezielt gewässert werden, damit sie nicht ganz den Geist aufgeben. Auch die Hortensien leider natürlich unter der Dürre. Die habe ich beim Gießen aber auch im Auge. Hingegen unser üppiger Schmetterlingsflieder hat mich überrascht an seinem sonnigen Standort. Er hat bis jetzt gut durchgehalten ohne schlappe Blätter. Auch die drei Bodendeckerrosen 'Alfabia' (Foto) neben dem Weg zum Hauseingang blühen so üppig wie nie und sehen auch nach Wochen noch super aus. Trotzdem ist jetzt endlich mal Regen nötig...

Bienen-Liebling

Wir versuchen, unseren Garten vom Frühjahr bis zum Herbst mit vielen Nektar- und Pollenspendern zum Bienenparadies zu machen. Nicht nur, weil wir Honigbienen haben. Aber es ist immer wieder schön zu beobachten, welche Gartenstauden besonders viele Insekten anlocken. Zur Zeit sorgt neben einem Schmetterlingsstrauch und den Minzpflanzen der rosarote Kerzen-Knöterich (Polygonum amplexicaule) für geschäftiges Treiben an seinen schmalen Blütenrispen mit vielen kleinen Einzelblütchen. Neben dieser Blütenfarbe gibt es auch andere Sorten mit eher roten oder auch weißen Blütenständen. Diese blühen wochenlang und erfreuen so eine Vielzahl von Insekten. Eine Staude, die sich auch prima kombinieren lässt. Bei mir bildet sie mit dem blaßrosa blühenden Dost eine schöne Blüheinheit am Teichrand.

Feuer-Farben

Mein Lieblingsplatz im Moment: Die Hängematte auf der Terrasse im Schatten des Sonnenschirms. Dort zu lesen oder einfach nur zu dösen ist Entspannung pur.  Die leuchtenden Farben des Baumwollstoffes spiegeln sich in den Blüten einer orangerot blühenden Blattschmuck-Pelargonie auf dem Terrassentisch wieder. Sie blüht seit Ende Mai unermüdlich und hat dazu noch dekoratives, mehrfarbiges Laub.  Einmal die Woche bekommt sie jetzt etwas Blühpflanzendünger, steht aber immer noch in ihrem ursprünglichen, eher kleinen Pflanztopf. Also ist auch tägliches Wässern angesagt. Ein Hingucker, jedesmal wenn man die Terrasse betritt. Auch die Feige im Kübel auf der Terrasse hat nun endlich Früchte angesetzt, die sich bei dem sonnigen Wetter sicher gut entwickeln werden.

Gerettet!

Endlich! Schon in der letzten Nacht habe ich im Halbschlaf den Regen auf die Dachflächenfenster tropfen hören und auch am Tage regnet es mal schwächer und mal stärker vor sich hin, so dass unser Regenmesser am Abend schließlich bis fast an den Rand gefüllt ist. Kein Starkregen, kein Sturm oder starkes Gewitter, einfach nur ein schöner Landregen, der den Garten und uns aufatmen lässt. Schwimmteich, Regentonne und Wassertank im Erdreich sind nun wieder aufgefüllt. Endlich kann man wieder pflanzen und umpflanzen, der Boden ist durchdringend feucht, die Luft angenehm klar. Und der Sommer soll nun weiter gehen, was haben wir für ein Glück! Für die Landwirte wird der Regen für das Getreide aber wohl leider zu spät gekommen sein.

Mitbringsel

Natürlich hätte ich auf meiner Reise gern ausgiebig in den an die Englischen Gärten angeschlossenen Gärtnereien eingekauft. Am interessantesten war das Angebot für mich in Great Dixter. aber im Flugzeug geschweige denn im Koffer konnte ich  angetreten wurde, war die Mitnahme von Pflanzen nicht möglich. Dafür habe ich in einem Gartencenter in der Nähe unseres Hotels ein paar Kleinigkeiten erstanden, die problemlos zu transportieren waren. Neben Saatgut und einem Metallanhänger mit Libelle besitze ich jetzt eine zweizinkige Jätegabel von der bekannten Firma Burgon & Ball, die mir noch im Sortiment meiner Handgeräte fehlte. Sie war dort auch etwa 30 % preiswerter als hier, also auch noch  ein Schnäppchen! Wenn ich jetzt am Hochbeet und zwischen Stauden jäte, werde ich mich an die Gartenreise erinnern.

Angekommen!

Nach 30 Jahren als Gartenjournalistin habe ich es endlich in die berühmten Gärten Südenglands geschafft: Hampton Court Palace, Sissinghurst, Wisley Garden und Great Dexter waren für mich die wichtigsten Stationen auf meiner einwöchigen Gartenreise nach Kent und Sussex. Die beeindruckenden Bilder bekannter Pflanzenfotografen aus diesen Gärten mit den typischen Mixed-Border-Beeten und kunstvoll gestalteten Kiesgärten, überbordende Hanging Baskets und vieles mehr durfte ich schon oft für Gartenmagazine betexten - und nun endlich live erleben! Bei schönstem Sommerwetter bin ich buchstäblich durch die Pflanzenpracht geschwebt. Am besten hat mir der Landsitz Great Dixter gefallen (Foto), wo noch der Geist von Christopher Lloyd, dem bekanntesten Gartenjournalisten Englands im Haus und Garten spürbar war.

Fundstück

Gemäß der Redensart „Man geht nie zweimal in denselben Garten“ habe ich heute beim Stöbern in den Beeten eine neue Pflanze entdeckt. Nicht gesät und nicht gepflanzt, aber herzlich willkommen sind mir die weißen Blüten einer Malva moschata 'Alba', der Weißen Mochusmalve. Die Wildform dieser Wildstaude blüht hellrosa. Die Malve ist in dem Gewusel der Mutterkrautpflanzen unbemerkt herangewachsen  und jetzt erst im Blühen sichtbar. So kommen immer mal wieder Samen aus Nachbargärten oder auch durch Topferde von gekauften Stauden in meinen Garten. In diesem Fall mal kein „Unkraut“, sondern eine Staude, die ich gern weiterwachsen lasse und auch versuchen werde, sie durch gezielte Aussaat weiter zu vermehren.

Trocken, trocken, trocken...

Gestern Abend hat es tatsächlich mal wieder geregnet, aber das war nur der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein. Gerade mal einen Liter auf den Quadratmeter hat der Regenschauer gebracht. Zum Glück ist die Hitze vorbei, man kann aufatmen und sich auch über die Mittagszeit mal im Garten aufhalten. Schon zum zweiten Mal haben wir Wasser in unseren Schwimmteich nachgefüllt, damit der eingebaute Pumpenschacht nicht trockenfällt. Nun merkt man, welche Pflanzen im Garten wirklich mit der Trockenheit zurecht kommen und welche nicht. Die tiefer wurzelnden Rosen sehen noch gut aus, die späten Rhododendrensorten haben kaum Kraft gehabt, die Blütenknospen zu öffnen. Andauernde Trockenheit seit Wochen, die nur einmal von einem ordentlichen Regenguss unterbrochen wurde.

Zarte Zucchini

So früh im Jahr habe ich noch nie eigene Zucchini ernten können. Die erste kleine Frucht bereichert heute eine Gemüsepfanne mit Schafskäse. Das sehr warme Wetter hat die Pflanze gut gedeihen lassen. Ich hatte sie dieses Jahr auch mehr durch Zufall schon im März mit den Tomaten zusammen ausgesät. Dazu schützte der inzwischen an anderer Stelle überflüssig gewordene Frühbeetkasten die schon Anfang Mai gepflanzte Zucchini- und Kürbisjungpflanze vor Regen und kaltem Wind und schuf ein günstiges Kleinklima - später auch ohne Abdeckung darüber. Klein und zart sind mir Zucchini am liebsten, je mehr man erntet, um so mehr Früchte reifen heran. Kopfschütteln kann ich nur immer wieder bei der Präsentation von Riesenzucchini, deren ledrige Schale und schwammiges Fruchtfleisch kein wirklicher Genuss sind....