Im Garten zuhause


Aktueller Hinweis: In Zeiten der Corona-Pandemie möchte ich bewusst diese Seiten coronavirus-frei halten (außer diesem Hinweis). Ich möchte vielmehr weiter zuversichlich und hoffentlich inspirierend über Pflanzen und Natur in meinem Garten berichten und hoffe, dass ihr genau wie ich daraus Kraft schöpfen könnt und Ablenkung findet.


Hochbeet 2.0: Die Küchengarten-Box

Die Küchengarten-Box besteht aus drei Elementen: einem Hochbeet-Bereich (2 x 1,2 m), einem halbrunden Kräuter-Rondell und flachen Pflanzkasten mit Rankstangen. Sie ist damit ein kompletter kleiner Mini-Küchengarten und leicht mit Material aus dem Baumarkt zu bauen. Mehr...


Gartenhelfer aus dem Gelben Sack

Nützliche Helfer fürs Gemüse-Gärtnern findet ihr in jedem Gelben Sack bzw. in der Wertstofftonne. Generell ist Müllvermeiden besser, als ihn zu verwenden oder upzucyceln. Trotzdem lassen sich einige Dinge für praktische Garten-Lifehacks prima weiter nutzen, zum Beispiel bei der Pflanzenanzucht im Frühjahr. Mehr...


 

"Wenn Du einen Garten und eine Bibliothek hast,
wird es Dir an nichts fehlen!"         (Cicero)

Aktuelle Anbautipps
für Gemüse und Kräuter auf dem Hochbeet:

praxistipps
für märz


Ein Praxisbuch zum Thema Hochbeet mit
Bau- und Pflanzplänen 
sowie einem Kalenderteil,
der Monat für Monat praktische Anbautipps, 
 Sorten-Empfehlungen und leckere Rezepte für Hochbeetfans liefert.

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Viel Spaß auf meiner Website!

 

Susanne
Nüsslein-Müller

 




Gartenblog

Zitrus-Duft liegt in der Luft

Es hat mich schon immer fasziniert, das Zitrusbäume bereits wieder neue Blüten ansetzen, obwohl  die Früchte von der letzten Saison noch am Baum hängen. Ich habe im vorletzten Winter eine 'Meyer Zitrone' bei meinem Sohn aus der geheizten, dunklen Zimmerecke gerettet. Sie hat sich in unserem kühlen Wintergarten wunderbar akklimatisiert, den letzten Sommer im Freien verbracht  und trägt jetzt noch neun Früchte aus der letzten Saison.  Nun treibt und blüht sie bereits wieder aus allen Blattachseln. Die Blüten duften wunderbar. Die Meyer-Zitrone ist eine Kreuzung aus Zitrone, Orange und

Mandarine, die schon Anfang  des letzten Jahrhunderts in China gezüchtet wurde. Ihr Fruchtfleisch ist daher auch etwas dunkler und aromatischer als bei normalen Zitronensorten.

 

Einmal schneiden, bitte!

Einmal schneiden und kämmen bitte! Mein Steingartenhügel am Garteneingang sieht zur Zeit sehr struppig aus. Hier und da sieht man die ersten Tulpen und Narzissen durch das Dickicht spitzen. Es ist höchste Zeit, die Polsterstauden zurückzuschneiden und alles Abgestorbene auszukämmen. Die dünnen Blütentriebe vom Origanum lassen sich leicht mit der Gartenschere kürzen und die trockenen Pflanzenreste vom Kaukasus-Vergissmeinnicht kann man mit den Händen gut aus den Pflanzenpolstern auskämmen. Die eine oder andere zu üppig wachsende Staude wird etwas eingedämmt und bald wird die Frühlingsblüte auf dem Hügel am Eingang wieder mit einem bunten Blütenspiel begrüßen. Der Frühling kann kommen.

Express–Schneeglöckchen

Erst Schnee, dann Glöckchen. Gefühlt nur wenige Tage nach dem letzten Schneefall und Eiseskälte summen die Bienen um unsere Schneeglöckchen herum und die Sonne scheint, als wäre es schon richtig Frühling. Das es gerade noch Winter war, erkennt man nur noch an der jeden Tag dünner werdenden Eisdecke auf dem Teich.  Wenn es mit der Wärme so weiter geht, wird das wohl eine rasant kurze Blütezeit werden. Das ist schade, denn gerade die ersten Frühlingsblüher im Garten bekommen doch unsere ungeteilte Aufmerksamkeit – kein übervoll blühender Kirschbaum oder Rosenstrauch stielt ihnen die Show, wenn sie jetzt aus dem Unterholz leuchten. Schneeglöckchen, Winterlinge, und Elfenkrokusse zeigen den Start in die neue Gartensaison an und sind willkommen nach den dunklen Wochen. Hoffentlich bleiben sie noch eine Weile.

 

 

Vom Schnee bedeckt

Nun ist der vorausgesagte Wintereinbruch im Winter (!) auch bei uns angekommen. Leise und kontinuierlich hat es seit gestern Abend zum zweiten Mal geschneit und heute Morgen bedecken zehn Zentimeter feinster Pulver-Neuschnee den Garten. Das ist nicht schlecht, denn so sind Boden und Frühblüher jetzt vor den kommenden Nächten mit Temperaturen unter Minus zehn Grad besser geschützt als bei einem Kahlfrost. Habe dann gleich am Morgen den Vögeln frisches Futter gegeben: Sonnenblumenkerne für Meise und Dompfaff, ein paar Rosinen und Haferflocken für Amsel, Rotkehlchen und Co. Wie diese winzigen Federbällchen da draußen überleben können in der Kälte, ist schon beeindruckend. 

 

 

Saatgut ist Hoffnung

Wer weiß, wann die Gartencenter wieder aufmachen. Deshalb habe ich mir fehlendes Saatgut für meine Hochbeete online geordert. Denn es kribbelt schon im Grünen Daumen. Auch wenn draußen erst einmal der Winter bei uns angekommen ist. Alles, was ich brauchte, habe ich diesmal bei Sperli gefunden. Darunter die Dicke Bohne ‘Robin Hood’. Sie wird wegen ihres nicht allzu hohen Wuchses im Belgleittext auch speziell für Hochbeete empfohlen. Da bin ich mal gespannt. Zuletzt hatte ich mit der kompakten Sorte 'Witkiem’(Foto) gute Ernten. Aber Frau muss ja auch mal etwas Neues ausprobieren. Es gibt immer mehr Gemüse-Züchtungen und ganze Sortimente, die sich für das Hochbeet oder auch für Pflanzkübel eignen. So kommt die Freude an der eigenen Ernte auch auf Balkon und Terrasse.

 

 

 

Gärtner sind glücklicher

Mitte Januar und die Tage werden wieder langsam länger - die Hoffnung auf das nächste Frühjahr wächst. Um mich in Gartenlaune zu bringen, sehe ich mir Fotos aus dem letzten Gartenjahr auf dem Laptop an, sortiere und beschrifte sie. Und da ist sie – die Vorfreude auf die nächste Gartensaison. Die bunten, blütenreichen Erinnerungen aus den eigenen Beeten wirken noch besser als jeder Gartenkatalog oder jedes noch so schön illustrierte Gartenbuch. Denn man hat die Gewissheit, dass diese Blütenpracht in diesem Jahr wieder auf einen wartet und vielleicht noch schöner wird als im letzten Jahr. Es ist auch Zeit, Sämereien zu bestellen. Zum Glück habe ich mir über das vergangene Jahr einige Gemüse- oder Blumensorten notiert, deren Vorrat zu Ende geht oder die ich neu ausprobieren möchte. Auf geht's! 

 

 

Die Harten bleiben im Garten

Jetzt soll es Winter werden, mit Schnee und Dauerfrost. Doch heute ist es relativ mild und ich gucke am Vormittag noch mal nach dem Rechten im Garten. Müssen noch Kübelpflanzen in das Gewächshaus? Oder gibt es noch etwas zu ernten, was dem nächsten stärkeren Frost sonst zum Opfer fällt? Von den Äpfeln, die im Gartenhaus  lagern, kommen jetzt dei besten in den Wintergarten, bevor sie unter dem Frost leiden. Dann hole ich noch einen Korb Brennholz rein, damit wir es uns am Kamin gemütlich machen können, wenn es draußen richtig kalt wird. Ich bin noch nicht ganz fertig, da fängt es an zu regnen. Wie gut geht es einem, wann man ein Dach über dem Kopf hat und einen Garten, aus dem man ernten kann! Trotz Fernweh und Sehnsucht nach Freunden weiß ich das in diesen Zeiten einmal mehr zu schätzen.

 

Gurke am Weihnachtsbaum

Nach dem bisher sehr milden Dezember ist doch tatsächlich Schnee für den ersten Weihnachtstag angekündigt und leichter Nachtfrost. Ich bin froh, dass es noch nicht dauerhaft so kalt war, denn dadurch gibt es immer noch Staudensellerie vom Hochbeet und frischen Asiasalat, die Petersilie wächst weiter und auch viele Kräuter wie Süßdolde, Salbei oder Rosmarin kann ich noch frisch ernten und damit leckere  Weihnachtsgerichte aromatisieren.
An unserem Weihnachtsbaum hängt seit zwei Jahren immer auch eine Gurke aus der Glasbläserstadt Lauscha. Das soll Glück bringen für das nächste Jahr und das können wir ja gebrauchen. Für mich ist es auch eine Erinnerung an das viele leckere Gemüse vom Hochbeet in diesem Frühjahr, Sommer und Herbst. Frohe Festtage!

 

Schlange fliegen am Futterhaus

Das Futterhäuschen für unsere Gartenvögel und das eine oder andere vorwitzige Eichhörnchen steht wieder auf der Terrasse und wird rege besucht. Und wehe, es liegen mal keine Sonnenblumenkerne darin oder die Schale darunter ist leer und Haferflocken oder Apfelstücke fehlen. Dann kommen Amsel oder Rotkehlchen gern mal näher ans Fenster und gucken, ob wir nicht doch von den Stühlen hoch zu kriegen sind und Futter nachliefern. Das klappt auch meistens, denn man will ja nicht beim Essen andere hungern sehen. Ein Bericht über ein neues Start-Up hier im Norden hat mich gefreut: unter www.wildvogel-futter.de kann man im Norden regional produzierte Saaten für Wildvögel kaufen, die wirklich auf die Bedürfnisse der einzelnen Vogelarten abgestimmt sind. Eine gute Idee, finde ich.