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Hochbeet 2.0: Die Küchengarten-Box

Die Küchengarten-Box besteht aus drei Elementen: einem Hochbeet-Bereich (2 x 1,2 m), einem halbrunden Kräuter-Rondell und flachen Pflanzkasten mit Rankstangen. Sie ist damit ein kompletter kleiner Mini-Küchengarten und leicht mit Material aus dem Baumarkt zu bauen. Mehr...


Aktuell: Küchengarten-Box aus Lego

 

Ich habe meinem Spieltrieb freien Lauf gelassen und über den Winter eine Küchengarten-Box aus Lego gebaut. Ich finde, Sie ist gut gelungen, was meint ihr? Mehr...

Aktuelle Anbautipps
für Gemüse und Kräuter auf dem Hochbeet:

praxistipps im juli


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Praxisbuch zum Thema Hochbeet mit
Bau- und Pflanzplänen 
sowie einem Praxisteil,
der Monat für Monat Anbautipps, 
 Sorten-Empfehlungen und Rezepe für Hochbeetfans liefert.

BLV Verlag; 96 Seiten; €
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"Wenn Du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es Dir an nichts fehlen!"         (Cicero)

Viel Spaß mit meiner Website!

 

Susanne
Nüsslein-Müller

 



Gartenblog

Libellen-Leben

Beim morgendlichen Schwimmen in unserem Teich bin ich mit ihr auf Augenhöhe: Eine Libelle ist am frühen Morgen geschlüpft und sitzt jetzt auf einem der grasartigen, langen Blätter einer Schwanenblume. Es ist immer wieder ein einzigartiger Moment den Übergang der Insekten vom Larvenleben im Wasser zum Leben in der Luft beobachten zu können. Einige Zentimeter tiefer klammert noch die eben verlassene Larvenhülle am Blatt. Genau wie ich würde die Libelle sich sicher etwas mehr Sonne an diesem Morgen wünschen für ihren Start ins Leben in der Luft. Aber sie ist trotzdem schon voll entwickelt und startet auch gleich zu ihrem ersten Flug als ich noch näher komme. In den nächsten Wochen werde ich sie sicher noch oft beobachten können bei ihrer Jagd nach Insekten über dem Wasser.

Kontrolle am Kohl

Den meisten Schaden auf meinen Hochbeeten durch Insekten habe ich an Kohlpflanzen wie Brokkoli oder Grünkohl. Daher beobachte ich in der Wachstumsphase genau, was sich so auf bzw. genauer gesagt unter den Blättern tut. Denn dort legen Weiße Fliegen (Foto), Kohlweißling oder Eulenfalter jetzt ihre Eigelege ab. Deren Larven bzw. bei den Schmetterlingen die Raupen saugen oder fressen dann an Blättern oder Blütenknospen.  Kontrolliert man die Kohlblätter regelmäßig und entfernt dabei Eigelege oder Schädlinge mechanisch, kann man Schlimmeres verhindern. Ein dichtmaschiges Insektenschutznetz über den Kulturen schützt vor neuen Eindringlingen und sichert eine gute Ernte ohne Fraßschäden oder Raupen im Blumenkohlgratin...

Kräutersegen

Es wird höchste Zeit, etwas von dem reichen Kräutersegen in meinem Garten zu konservieren, denn mit dem Verzehr kommen wir bei der Vielfalt eh nicht nach und im Winter freut man sich, wenn man kleine Vorräte an eingefrorener Petersilie oder Schnittlauch hat. Auch die Zitronenmelisse (Foto) friert man besser ein, als dass man sie trocknet. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Aroma dabei flöten geht. Bei der Zitronenmelisse wird es jetzt eh Zeit für einen Rückschnitt. So kann man bald wieder frisch ausgetriebenes Laub ernten. Trocknen kann man alle Sorten von Minze oder auch Salbei. Letzterer lässt sich aber auch fast das ganze Jahr über beernten, so dass ich mir hier die Mühe spare. Egal welches Kraut, am besten erntet man die Kräuter am zeitigen Vormittag, wenn der Morgentau abgetrocknet ist.

Dicke Backen bei Dicken Bohnen

Einige Schwarze Blattläuse turnen auch nach der scharfen Kaltwasserdusche aus dem Gartenschlauch gestern noch auf meinen Dicke Bohnen-Pflanzen herum. Leider sind sie dafür sehr empfänglich. Die eiweißreichen Bohnenkerne der auch Puffbohne genannten Pflanze ziehe ich seit ein paar Jahren regelmäßig auf dem Hochbeet, diesmal die Sorte 'Witkiem'. Ein paar Mal bin dabei schon auf die prallen, bereits erntereif aussehenden Hülsen hereingefallen. Obwohl sie schon sehr dick sind, sind die Samen darin oft noch klein. Daher drücke ich die Schoten erst einmal vorsichtig, ob sie schon ausreichend gefüllt sind, bevor ich welche pflücke. Und die erste gepflückte Bohnenhülse öffne ich und schaue nach, ob sich die weitere Ernte der wirklich sehr gesunden und leckeren Bohnenkerne lohnt.

Käfer-Ansturm auf meine Rosen

Kaum eine Blüte, in der zur Zeit nicht die kleinen schwarzen Rapsglanzkäfer herumkrabbeln und Pollen und Nektar fressen: Die etwa 2,5 mm großen Käfer sind eigentlich auf Raps und verwandte Kreuzblütler aus, aber auch was ansonsten gelbe Blüten hat oder zumindest gelbe Staubblätter im Inneren bleibt nicht verschont. Bei der üppigen Rosenblüte kann ich den Befall verschmerzen, allerdings sollen die Käfer in Ermangelung von Raps im Frühjahr auch die Rosenknospen befallen und ihre Eier hineinlegen. Das habe ich aber noch nicht erlebt und irgendwo müssen die Tiere ja hin, wenn die riesigen Monokulturen vom Raps hier bei uns im Norden verblüht sind. Die letzte richtige Plage war laut Statistik 2009, wo die Strände der Ostseeküste überschwemmt waren damit.

Strauchparade

Unsere üppige Rosen-Deutzie blüht in voller Pracht. Und die Bienen schleppen ab, was sie kriegen können und verwandeln die Nektarfülle in leckeren Honig. Die Blütenfülle größerer Sträucher liefert natürlich immer gleich eine Menge Nahrung für die Insektenwelt. Bei uns blühen vom Spätwinter bis zum Spätsommer immer wieder andere Gehölze, an denen Insekten Nahrung finden. Bald wird es wieder der Sommerflieder sein, der sie anlockt. Um den Blütenreigen bis in den Herbst perfekt zu machen, fehlt uns noch eigentlich nur noch ein Tausendblütenbaum (Euodia hupehensis), auch Honigesche genannt. Dieses ursprünglich aus China stammende Gehölz blüht von August bis in den September mit weißen Blütendolden. Wir müssen nur noch einen Platz im Garten dafür finden.

Funkien-Vielfalt

Als Kind im elterlichen Garten fand ich die blassgrünen Blattschöpfe der einen Funkien in unserem Hofgarten hinter dem Haus eher langweilig. Die Liebe kam später mit dem Wissen über die inzwischen entstandene ungeheure Sortenvielfalt in Blattgröße, -form und -farbe der vielseitigen Stauden. Einige kleinere Sorten und eine Lanzen-Funkie mit roten Blattstielen mit dem Namen 'Red October' kultiviere ich in Töpfen. Niedlich und wuchsfreudig ist darunter auch die Mini-Blaublatt-Funkie 'Blue Mouse Ears' (im Foto ganz rechts). Auf den Stufen vom Wintergarten in den Garten hinein drappiert, sind sie auch jetzt - noch ohne Blüten - ein Hingucker. Bestimmt kommt beim nächsten Besuch eines Gartenmarktes wieder eine neue Sorte dazu.

Im Senkgarten

Mein Lieblingsplatz in meinem Garten ist zur Zeit  der in drei Stufen angelegte, halbrunde Senkgarten vor der ehemaligen Tiefgaragen-Einfahrt an unserem Haus. Eigentlich müsste man eine "Vorherfoto" dazufügen, um zu zeigen, welches Paradies für Mensch und Biene hier entstanden ist. Hier beginnt die Blütezeit jetzt mit gelben, blauen und weißen Schwertlilien, dann kommen die Polsternelken, der Salbei, weiße Buschrosen und der Lavendel mit ihrer duftenden Blütenpracht. Ich habe versucht, hier viele Duftpflanzen und würzige Kräuter zu pflanzen, um deren Duft auf Nasenhöhe genießen zu können. Auf dem Liegestuhl davor ist gut aushalten. Die geschützte Lage ermöglicht hier auch bei nicht so warmem Wetter, die Sonnenstrahlen zu nutzen und den Duft zu genießen. Ein Gartenteil, der die Sinne berührt.

Bienenfutter

Es summt und brummt an den kleinen, weißen Ilexblüten. Unsere Bienen haben scheinbar viel Spaß beim Blütenbesuch. Selber gepflanzt hätte ich die beiden in unserem Garten stehenden Stechpalmen (Ilex aquifolium) nicht. Die überhängenden und vor allem im unteren Bereich sehr wirr durcheinander wachsenden Triebe sind nicht so meins. Die immergrünen Sträucher standen schon vorher im Garten. Die eine, recht hoch gewachsene Pflanze, ist inzwischen von den Trieben der Ramblerrose 'Bobby James' überwuchert und zur Blütezeit ein absolutes Highlight im Garten. Der andere Ilexstrauch dient als Sichtschutz und wird auf Heckenhöhe gehalten. Da er begehrtes Bienenfutter liefert, wird er wohl einen Platz im Garten noch lange behalten. Stechpalmen können bis zu 300 Jahre alt werden...