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Hochbeet 2.0: Die Küchengarten-Box

Die Küchengarten-Box besteht aus Hochbeet-Element, Kräuter-Rondell und halbhohem Pflanzkasten mit Rankstangen. Sie  ein kompletter kleiner Mini-Küchengarten und leicht mit Material
aus dem Baumarkt zu bauen. Mehr...


Neu am Kiosk:

Das neue Sonderheft der Zeitschrift kraut & rüben zum Thema Hochbeete durfte ich texten. Jetzt ist es auf dem Markt und ich hoffe, es findet viele neue Leser.

Aktuelle Anbautipps
für Gemüse und Kräuter auf dem Hochbeet:

praxistipps im april

Ein Praxisbuch zum Thema Hochbeet mit Bau- und Pflanzplänen 
sowie einem Praxisteil, der Monat für Monat Anbautipps, 
 Sorten-Empfehlungen und Rezeptideen für Hochbeetfans liefert.

BLV Verlag; 96 Seiten; €
  12,99 (D), € 13,40 (A) 

Über 53.000 verkaufte Exemplare!
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"Wenn Du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es Dir an nichts fehlen!"         (Cicero)


Viel Spaß mit meiner Website!

 

Susanne
Nüsslein-Müller

 



Gartenblog

Stauden am Start

Die ersten Blüten im Garten genieße ich am besonders. Zumeist gehören sie frühblühenden Zwiebelblumen. Aber auch bei den Stauden gibt es Schnellstarter. Dazu gehört auch das  Lungenkraut (Pulmonaria officinalis) mit seinen hübsch gefleckten Blättern und den rosa bis blau gefärbten, zarten Blüten. Die heimische Pflanze ist dekorativ und nützlich zugleich, denn wie ihr Name schon sagt, wirkt sie heilend auf Beschwerden des Atemsystems wie Bronchitis und Heiserkeit. Das Lungenkraut sät sich auch selber im Garten aus, ohne dabei lästig zu werden. Ich pflücke ihre Blütenstiele gern zusammen mit anderen Frühjahrsblühern für kleine Sträuße. Neben der Wild-Art gibt es viele schöne Gartensorten, die aber erst etwas später blühen. Allesamt sind bei auch bei Bienen und Hummeln beliebt.

Erdbeer-Schnäppchen

Es ist nicht das erste Mal. dass ich beim Aldi-Einkauf etwas für den Garten erstehe, Pflanzenbinder, Radieschensamen oder einen Gartentub-Eimer habe ich hier schon erstanden. Diesmal komme ich nicht an dem 1 Euro-Schnäppchen für 6 Erdbeerpflanzen vorbei, die ganz gesund aussehen. Die Sorte heißt 'Loran'. Nie gehört, aber kann man ja schnell mal googleln, was die so hergibt. Ich erfahre, dass es sich um eine frühblühende, Hängeerdbere handelt, die bis zu 6 cm große aromatische Früchte tragen soll. Frühblühend klingt gut, denn ansonsten habe ich Pflanzen der Sorte 'Senga sengana' und die blüht eher mittelspät. Also eine gute Ergänzung, mal sehen wie die Erdbeerschnäppchen sich so entwickeln und ob ihr Geschmack überzeugt. Dieser ist allerdings nicht unwesentlich abhängig von einem sonnigen Frühjahr.

 

 

Erster Bärlauch

Da sind sie, die ersten zartgrünen Blätter vom Bärlauch, meinem ganz persönlichen Frühlingsboten. Unter der alten Blutpflaume haben sie sich in den letzten Tagen rasant entwickelt. Das lange Zeit vergessene heimische Zwiebelgewächs hat in den letzten Jahren eine steile Küchenkarriere hingelegt und gehört mit zu den ersten Kräutergenüssen aus meinem Garten. Das Knoblaucharoma seiner Blätter verleiht Bärenkräfte und würzt jetzt bei mir Suppen, Quark und Kartoffelpüree. Bärlauch hat kleine, länglichen Zwiebeln und vermehrt sich sowohl durch Aussaat als auch durch  Tochter-zwiebeln. So kann er sich an einem geeigneten Standort schnell ausbreiten. Auch die weißen Blütensterne sind essbar und im Mai eine tolle, frühlingsfrische Deko für Salat und Ähnliches.

Tauwetter

Seit heute Morgen taut es, jetzt gucken schon die ersten Schneeglöckchenblüten wieder aus der nicht mehr ganz so weißen Pracht.  Auch die Wetteraussichten sind deutlich besser  und vielleicht ist das jetzt endlich der Anfang vom Winterende, Zeit wird es ja. Jetzt heißt es handeln, schließlich ist die erste Märzwoche schon fast vorbei. Eigentlich hätte ich schon längst Chili aussäen wollen. Die Tüte mit der Ausssaaterde steht aber leider noch gefroren unter dem Pflanztisch im Garten... Bis morgen ist sie sicher aufgetaut.
Da die Tüte schon angebrochen ist, werde ich die Erde im Backofen besser noch mal sterilisieren. Ich feuchte sie dafür leicht an und packe sie in einen Bratschlauch. Im Backofen bei 180 °C solange erhitzen, bis die Erde einige Minuten 100 °C hat. Das lässt sich mit einem Bratenthermometer überprüfen.

Wintermärchen

Die Amsel hopst dick aufgeplustert vor der Terrassentür herum, als ich in die Küche komme. Oh ja, erst einmal die Vögel füttern. Sie bekommt den Strunk von meinem Frühstücksapfel, ein paar Haferflocken und die Brotkrümel vom Schneidebrett. Für die Meisen, Dompfaffe  und anderen Körnerfresser am Vogelhaus gibt es Sonnenblumenkerne.  Keine leichte Zeit für die Vogelwelt, wo sie doch eigenlich schon auf Frühling eignestellt war. Die dicke Schneeschicht auf den Beeten wird die Stauden und Rosen hoffentlich vor dem starken Frost schützen. Was an Trieben zurückfriert, holen die Pflanzen schon wieder auf, aber der Wurzelstock muss durchhalten. Alles ist weiß, die Sonne scheint, ein Wintermärchen, wie wir es hier oben selten erleben. Aber ich warte trotzdem sehnlichst auf den Start in die Gartensaison.

Gartengedächtnis

Ich führe es zwar unregelmäßig, aber inzwischen sind schon viele Glücksmomente  und Naturbeobachtungen aus meinem Gartenleben darin gesammelt - in meinem Gartennotizbuch. Es liegt immer griffbereit auf dem Stehtisch in der Küche, gleich neben der Terrassentür raus in den Vordergarten. Wann die ersten Schneeglöckchen zu blühen beginnen steht darin oder wann sich die erste Rosenblüte öffnet oder die ersten Tomaten erntereif sind. Notiert man sich diese und andere Garten-Highlights, ergibt sich ein Schatz an Beobachtungen und auch viele Ideen für Veränderung halte ich darin fest.
Hilfreich ist es, am Ende ein paar Seiten als  Einkaufsliste für Sämereien oder auch Pflanzenwünsche vorzusehen mit Sorten, die man unbedingt mal ausprobieren will oder die einem z.B. auf einer Gartenbauausstellung gefallen haben. Meine Garten-Notizbuch habe ich von meiner besten Freundin geschenkt bekommen. Ein schönes Mitbringsel für jeden Gartenfan - verschenkt doch auch mal eines.


Eis-Lichter

Dafür braucht es schon ein paar Tage Dauerfrost, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Für dieses Eis-Windlicht habe ich einen kleinen Kunststoffeimer (5 Liter) verwendet, der nach unten etwas  abgerundet war.  Zuerst etwa 5 Zentimeter hoch kaltes Wasser in den Eimer einfüllen. Über Nacht durchfrieren lassen. Das ist der Boden für das Windlicht. Dann ein kleineres und möglichst etwas höheres Gefäß aus Kunststoff in die Mitte auf die Eissohle stellen und mit einem Stein darin beschweren. Dann bis kurz unter den Rand des Gefäßes Wasser füllen und erneut durchfrieren lassen. Dann kann man den Einsatz in der Mitte vorsichtig entfernen und auch der Plastikeimer löst sich leicht, wenn man etwas lauwarmes Wasser drüber laufen lässt. Teelicht hinein und fertig. Ich habe die Lichter auf der Terrasse so aufgestellt, dass ich sie abends von drinnen gut sehen kann.

Blütenstars

Mit jedem neuen Jahr werden wieder andere Tiere und Pflanzen in den Mittelpunkt des Interesses gerückt durch Initiativen wie "Vogel des Jahres" oder "Blume des Jahres". Gefreut habe ich mich über die "Staude des Jahres 2018", denn es ist die Taglilie (Hemerocallis) geworden und ich liebe Taglilien,  vor allem die Sorten mit Wildcharakter, die schmale Blütenblätter haben. Die langlebigen, pflegeleichten Stauden bereichern mit ihrem grasartigen Blätterhorsten und den daraus aufragenden Blütenstielen,  jeden Garten. Über Wochenöffnen sich immer wieder neue Blütenknospen. Bei mir fühlen sie sich in undserem feuchten, nährstoffreichen Gartenboden pudelwohl, Extradünger gibt es nicht.  Ich freue mich jetzt schon, wenn die früheste Sorte in meinem Garten die erste Blüte öffent.

Winterblüher

Die Vögel zwitschern, fast liegt schon Frühling in der Luft... Und beim Gang durch den Garten fallen die gelben Blüten der Hamamelis auf. So schön hat sie die letzten Jahr nicht geblüht, 

ihr Standort ist im Sommer wohl normalerweise zu trocken für den Flachwurzeler und ans Gießen denkt man irgendwie nicht, denn am Laub sieht man der Pflanze die Trockenheit nicht an. Nur werden im Spätsommer die Blütenknospen für das nächste Jahr angesetzt und das klappt nur, bei ausreichend feuchtem Boden.  Na, den hatten wir im letzten Sommer ja wirklich, nicht einmal war unser Rasen gelb und das geht normlerweise leider sehr schnell. Dafür können wir uns jetzt an den Hamamelisblüten freuen, auf einen schöneren Sommer hoffen und dann hoffentlich auch an die Hamamelis denken.