Willkommen

Mein Garten

 Der etwa 100 qm große Schwimmteich mit Wasserlauf, Holzsteg, Sonnendeck und vielen Stauden und Sträuchern rings herum ist das Herzstück. Rund um das Jahr gibt es hier immer etwas zu beobachten und man kann wunderbar dabei entspannen.


Die Küchengarten-Box

Die Küchengarten-Box besteht aus Hochbeet-Element, Kräuter-Rondell und halbhohem Pflanzkasten mit Rankstangen. Sie  ein kompletter kleiner Mini-Küchengarten und leicht mit Material
aus dem Baumarkt zu bauen. Mehr...

Aktuelle Anbautipps
für Gemüse und Kräuter auf dem Hochbeet:

praxistipps im januar



Ein Praxisbuch zum Thema Hochbeet mit Bau- und Pflanzplänen 
sowie einem Praxisteil, der Monat für Monat Anbautipps, 
 Sorten-Empfehlungen und Rezeptideen für Hochbeetfans liefert.

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"Wenn Du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es Dir an nichts fehlen!"         (Cicero)


Viel Spaß mit meiner Website!

 
Susanne
Nüsslein-Müller

 



Gartenblog

Winterkräuter

Mit der Sonne kommt auch der Frost, aber irgendwann muss es ja auch noch mal Winter werden. Bis gestern konnte ich noch Kräuter ernten, eine Minze an einem geschützten Platz lieferte immer noch frisches Grün. Wir hatte ja auch noch kaum Temperaturen unter 0°C.  Wie schön, sich immer noch einen frischen Minztee aufbrühen zu können. Schon beim Pflücken steigt das Muntermacher-Aroma in die Nase und der Tee ist zartgrün und nicht bräunlich, wie bei dem herkömmlichen Teebeutel-Pulverkram.  Auch Salbei, Rosmarin und Thymian liefern noch frische Aromen in die Küche. Die kleine tägliche Prise Wellness und Freude, die ein Garten seinem Hüter auch im Winter bieten kann.

Fröhliche Feiertage

Ab heute geht es wieder bergauf mit der Tageslänge. Mit der Wintersonnenwende am 21. Dezember werden jetzt die Tage langsam, aber sicher wieder heller. Auch wenn der Winter heute erst beginnt und noch viel Kälte vor uns liegt. Wie schön ist es, darauf vertrauen zu können, dass die Natur auch diesen Winter überstehen wird, es in unseren norddeutschen Breiten vergleichsweise harmlose "Schneekatastrophen" geben wird und der nächste Frühling ungeschadet kommen kann, wenn wir ihn nur lassen. Ich wünsche allen friedliche Feiertage und ein paar nette Geschenke unter dem Christbaum. Vielleicht ist auch ein schönes Gartenbuch dabei oder etwas ebenso praktisches wie dekorativves zum Gärtnern.

Einen gesunden Start in das Jahr 2018!

Der erste Schnee

Da ist er nun der Winter, der weiße Schnee reflektiert das Licht und es wird gleich etwas heller im Haus. Man mag gar nicht nach draußen treten, um die  weiße Pracht nicht zu zerstören. Aber die Vögel wollen gefüttert werden, denn bei Frost und Schnee finden Meise, Rotkehlchen und Co. wenig Nahrhaftes in der Natur. Sobald unser Futterhäuschen versorgt ist, beginnt ein reges Treiben. Ein Kleiber ist immer mit der erste am Futterhäuschen, wenn es etwas zu fressen gibt. Ich beobachte die Vögel eine Weile und denke, dass das ihr gerechter Lohn ist für die fleißige Fütterung ihrer Brut mit Blattläusen und Schädlingslarven im Frühling. Auch ein Reh lässt sich hinter
dem Haus auf der Wiese sehen. Schön, die Natur so nah am Haus zu haben.

 

Eigener Meerrettich

Diesmal habe ich rechtzeitig daran gedacht und mein Mann hat mir eine Meerrettichwurzel ausgegraben, bevor der Boden durchfriert. Ganz leicht war es trotzdem nicht, ein Stück der langen Pfahlwurzel zu ernten. Die Pflanzen stehen hinter dem Holzdeck in einer Gartenecke, wo wir auch gern mal ein paar Algen aus dem Teich abladen. Das scheint ihnen gut gefallen zu haben, denn die Pflanzen sind den Sommer über üppig gewachsen und das Wurzelstück ist kräftig. Es sind Ableger aus Mutter Natur, denn in manchen Gegenden wächst der Meerrettich wild am Wegesrand. Frisch geriebener Meerrettich in Crème fraîche ist zu Räucherlachs oder -forelle jetzt in der Winterzeit eine leckere Ergänzung und nicht zu vergleichen mit den abgepackten Meerrettichprodukten. Die Wurzel liegt jetzt einsatzbereit im Gemüsefach im Kühlschrank.

 



 

Winterblüher

Ich liebe Winterblüher, sie verkürzen in trüben Zeiten die Vorfreude auf die kommende Blühsaison. Vor einer Woche hat mein Winterjasmin zu blühen begonnen (Jasminum nudiflorum). Die Strauch mit den überlangen Trieben lässt sich ähnlich wie eine Kletterpflanze an einem Spalier z.B. an einer geschützte Hauswand hoch leiten oder die Triebe können auch wie bei mir über eine Brüstung nach unten fallen. Seine sonnengelben Blüten trotzen Eis und Schnee.
Die Pflanze lässt sich übrigens leicht über Absenker vermehren. Dafür im Frühsommer gewachsene Triebe auf den Boden leiten und mit einem Stein oder einer Metallkrampe fixieren. Wo der Trieb die Erde berührt, bildet er bald Wurzeln. Später kann man ihn von der Mutterpflanze abtrennen und separat einpflanzen.

 

Finger weg vom Salbei

Bloß mediterrane Kräuter wie Salbei oder Thymian jetzt noch nicht zurückschneiden. Einmal liefern die beblätterten Triebe einen guten Winterschutz für die Basis der Pflanze, zum anderen kann man die aromatischen Südländer noch lange in den Winter hinein beernten. Gerade der Salbei ist bestens zum Gurgeln bei Erkältungen oder Halsentzündungen zu nutzen und natürlich auch in der Küche zum Würzen von Gnocchi mit Salbeibutter und Parmesan oder für dünne Putenschnitzel à la Saltimbocca - lecker! Meist verliert Salbei sein Laub erst im Spätwinter. Wenn sich im Frühjahr neuer Austrieb zeigt, schneide ich die Triebe auf etwa 10 cm zurück, damit die Pflanze kompakt wieder austreiben kann.

Dahlien im Winterschlaf

Das war‘s: Gestern noch blühend und in voller Kraft hängen die Triebe und Blätter meiner Dahlien nach der ersten Frostnacht schlapp herunter. Jetzt wird es Zeit, die dicken Knollen aus der Erde zu holen. Diese haben mittlerweile fast den ganzen Kübel eingenommen und so ordentllich Kraft für den Winter gesammelt. Ich überwintere die Knollen im Keller locker in Folientüten verpackt. Zuerst bleiben sie aber in Aussaatschalen offen liegen, bis die Erde gut abgetrocknet ist. Die Lose Erde schüttele ich dann ab und kürze die Triebe  auf ein paar Zentimeter ein. Sie trocknen später ganz ein. So überstehen die robusten Pflanzen die kalte Jahreszeit meist unbeschadet. Und im nächsten Jahr beginnt das Spiel von vorn.

 

Piepshow

Das Abendprogramm im Fernsehen ist mal wieder öde... Deshalb schalten ich erst einmal auf unsere ganz persönliche Piepshow um. Denn in unserem Vogelkasten mit Kamera ist wieder Action, das können wir auf dem Fernsehschirm verfolgen. Fast jeden Abend macht es sich eine Kohlmeise darin gemütlich und verwandelt sich beim Schlafengehen in einen flauschigen Federball, bei dem man kaum noch unterscheiden kann, was hinten oder vorne ist. Deshalb säubere ich im Herbst die Nistkästen rechtzeitig, wenn im Frühjahr darin gebrütet wurde. Wer den Vögeln dann noch etwas Gutes tun möchte, legt etwas frisches, trockenes Heu in den Kasten.

 

Gräserzeit

Im Herbst zeigen meine Gräser im Garten ihre ganze Pracht: zwei Sorten vom Chinaschilf sowie Rutenhirse, Pfeifengras, Lampenputzergras und Federgras blühen um die Wette. Und das Diamantgras (Calamagrostis brachytricha), dass seit drei Jahren am Rand des Weges zum Hauseingang wächst. An seinen graugrünen Blütenrispen funkeln am Morgen feinste Tautropfen wie kleine Edelsteine. Im Gegensatz zu den anderen Ziergräsern in meinem Garten habe ich beim Diamantgras bemerkt, dass es sich selber aussät, dass heißt es keimt hier und da an anderen Stellen im Beet und auch in den Pflasterfugen, das ist weniger schön... Aber ich möchte es trotzdem nicht missen, bereichern die Rispen doch meine spätsommerlichen Blumensträuße aus dem Garten vortrefflich