Willkommen


Aktueller Hinweis: In Zeiten der über die ganze Welt hereinbrechenden Pandemie des Corona-Virus möchte ich bewusst diese Seiten coronavirus-frei halten (außer diesem Hinweis). Ich möchte vielmehr weiter zuversichlich und hoffentlich inspirierend meine Erfahrungen mit Pflanzen und der Natur in meinem Garten an Euch weitergeben und hoffe, dass ihr genau wie ich daraus Kraft schöpfen könnt und Ablenkung findet.


Hochbeet 2.0: Die Küchengarten-Box

Die Küchengarten-Box besteht aus drei Elementen: einem Hochbeet-Bereich (2 x 1,2 m), einem halbrunden Kräuter-Rondell und flachen Pflanzkasten mit Rankstangen. Sie ist damit ein kompletter kleiner Mini-Küchengarten und leicht mit Material aus dem Baumarkt zu bauen. Mehr...


Gartenhelfer aus dem Gelben Sack

Nützliche Helfer fürs Gemüse-Gärtnern findet ihr in jedem Gelben Sack bzw. in der Wertstofftonne. Generell ist Müllvermeiden besser, als ihn zu verwenden oder upzucyceln. Trotzdem lassen sich einige Dinge für praktische Garten-Lifehacks prima weiter nutzen, zum Beispiel bei der Pflanzenanzucht im Frühjahr. Mehr...


 

"Wenn Du einen Garten und eine Bibliothek hast,
wird es Dir an nichts fehlen!"         (Cicero)

Aktuelle Anbautipps
für Gemüse und Kräuter auf dem Hochbeet:

praxistipps
für juni


Ein Praxisbuch zum Thema Hochbeet mit
Bau- und Pflanzplänen 
sowie einem Kalenderteil,
der Monat für Monat praktische Anbautipps, 
 Sorten-Empfehlungen und leckere Rezepte für Hochbeetfans liefert.

BLV Verlag; 96 Seiten; €
  12,99 (D); € 13,40 (A) 

Über 60.000 verkaufte Exemplare!


Viel Spaß auf meiner Website!

 

Susanne
Nüsslein-Müller

 




Gartenblog

Blütenschmaus

Der fortschreitende Frühling liefert täglich neue Delikatessen vom Hochbeet oder aus dem Kräuterbeet. Dabei habe ich immer mehr Spaß daran, mit Blüten zu kochen. Zur Zeit sind es Bärlauchblüten, wie hier auf der Spargelquiche zusammen mit Winterheckzwiebelringen, die meine Speisen verfeinern. Auch die gelben Blüten von der letzten Winterbrokkoli-Pflanze auf dem Hochbeet sind lecker und bei mir so begehrt wie bei unseren Bienen, die zusammen mit Hummeln die Pflanze umschwirren. Auch die blauen Blüten vom Borretsch und die violetten vom Schnittlauch streue ich über Salate, schmücke damit  Gemüsesuppen oder Nudelgerichte. Das Auge isst mit und die Blüten liefern mit ihrer Farbenfülle gesunde Sekundäre Pflanzenstoffe und schmecken dazu noch lecker.

 

 

 

 

Löwenzahn-Jagd

Was ist schlimmer als Unkraut jäten? Unkraut jäten unter Bodendeckerrosen....Bewaffnet mit den dicksten Gartenhandschuhen, die ich habe, einem guten Unkrautstecher und einem Eimer mache ich mich an die Arbeit.  Tief zustechen und vorsichtig herausziehen. Ha, Treffer! Die komplette lange Pfahlwurzel kommt aus der Erde zum Vorschein. Dieser Löwenzahn wird keine Hunderte von Fallschirmchensamen mehr bilden und in meinem Garten verbreiten. Aber soviel Glück hat man nicht immer. Irgendwie sind die Wurzeln vom Löwenzahn doch länger als man denkt und es dauert nicht lange, dann sprießen neue  Blätter aus der Tiefe hervor - aus den darin verbliebenen Wurzelresten. Deshalb ist Gefühl gefragt, bei der Jagd nach der wüchsigen Pflanze.

Vergißmeinnicht

Sie blühen jetzt fast überall in meinem Garten: auf dem Steingartenhügel am Bachlauf,  im Wiesenbeet zusammen mit dem Zierlauch, unter Sträuchern und selbst unterm Apfelbaum - zartblaue Vergißmeinnicht, vom Zufall gesät. Wer einmal Vergißmeinicht im Garten hat, hat sie immer. Aber so viele Sämlinge es auch werden, sie können eigentlich nicht lästig sein. Als bezaubernde Begleiter zu Tulpen und späten Narzissen sind sie mir im Frühlingsgarten immer willkommen. Wo man sie wirklich nicht haben möchte, lassen sie sich ganz leicht aus der Erde zupfen. Nach der Blüte entferne ich die abgeblühten Pflanzen, wo sie zu dicht wachsen und Sommerstauden Platz brauchen. Das helle Blau der kleinen Blüten ist wirklich einmalig und ich freue mich jetzt schon auf die nächste Blühsaison im Frühling.

 

 

Ginster-Zeit

Wenn ich aus der Haustür trete, rieche ich ihn schon. Mein Ginster blüht! Ich mag sein Frühlingsblütezeit nach der Felsenbirne und vor dem Flieder besonders. Am liebsten ist mir der blaßgelbe Elfenbeinginster (Cytisus praecox, Foto), aber ich habe auch noch andere Sorten, die jetzt oder in den kommenden Tagen blühen. Im Vorbeigehen pflücke ich ein paar Zweige für die Vase, um den Duft und die zarten Blüten auch im Haus genießen zu können. Leider sind die Ginster-Sträucher nicht sehr langlebig. Aber mit Chance säen sie sich selber aus. Und meistens lasse ich die Sämlinge dort wachsen, wo die Samen hingefallen sind. Im dritten Jahr trägt der Nachwuchs dann schon selber Blüten. Auch außerhalb der Blütezeit ist die Pflanze mit ihren grünen Trieben ein Hingucker und so ganz anders in der Optik wie andere Blütensträucher.

Tomaten am Start

Wieder trocken! Meine Tomatensämlinge sind zu kräftigen Jungpflanzen herangewachsen, aber ich darf bei diesem Wetter keinen Tag vergessen, sie zu gießen und den Wintergarten zu lüften. Es wird Zeit, dass sie im Freien abhärten, zusammen mit den anderen Gemüsepflanzen. Jetzt aber bloß nicht in die Sonne stellen! Zuerst brauchen sie einen schattigen Platz, um sich ans Außenklima und die UV-Strahlung zu gewöhnen. Windgeschützt sollte der Standort außerdem sein. Mein Gemüsekindergarten wandert daher unter den Dachvorsprung  nach Nordosten, zum Westen hin durch den Wintergarten-Vorbau geschützt. Dort können die Pflanzen sich akklimatisieren. Solange es nachts unter 5 Grad Celsius wird,  stelle ich sie abends wieder rein. So sind sie pflanzbereit, wenn keine Fröste mehr drohen.

 

 

 

Mein Rosmarin blüht!

Tatsächlich, mein kleiner Rosmarinbusch im Kräuterkasten hat Blüten angesetzt und die ersten öffnen sich jetzt. Sofort kommen Erinnerungen an üppig blühende Rosmarinbüsche an den Felsküsten im Süden Mallorcas und das damit verbundene Urlaubsfeeling. Da Rosmarin bei uns nicht wirklich winterhart ist, war ich schon daran gewöhnt, die Pflanze jedes Jahr nach dem Winter auszutauschen. Dann rieselten die bräunlich verfrorenen Nadeln schon bei Berührung von den Trieben. Ich habe sie auch schon mit Topf eingepflanzt, um sie im Herbst leichter wieder herauszuholen und im Gewächshaus sicherzustellen. Aber dieser Rosmarinbusch hat jetzt schon zwei "Winter" in dem Kasten vor der Küchenterrasse durchgehalten und erfreut jetzt mit seinen blauvioletten Blüten mich und unsere Bienen.

 

 

 

 

0 Kommentare

Samtige Süßdolde

Fast jeden Tag zupfe ich ein paar junge Blätter von meinen Süßdolden-Pflanzen am Gehölzrand. Das feinbehaarte farnartige Laub erinnert im Geschmack an Kerbel oder Anis. Sein süß-aromatisches Aroma ergänzt jede Frühlingskräuter-Mischung perfekt. Die Süßdolde ist ein Küchenkraut, dass auch im Staudenbeet viel hermacht. Sie treibt früh aus, das helle, farnartige Laub setzt Kontraste zu anderen Blattformen und die weißen Blüten im Mai sind ebenfalls sehr attraktiv im schattigen Staudenbeet. Die Pflanze liebt lichten Schatten und feuchten Boden. Rund um die Mutterpflanze bildet sich bald eine Nachwuchsschar an Sämlingen. Ich grabe gern welche davon aus und verschenke sie an andere Gartenfans. Ein ausführliches Pflanzenporträt meines Lieblingskrautes von mir findet ihr hier.

Blaues Wunder

Irgendwie habe ich im Frühjahr das Gefühl, ich habe noch viel Platz im Garten für neue Pflanzen. Das ändert sich dann schnell wieder, wenn erst einmal alle Stauden in den Beeten wieder austreiben und ihren Raum einnehmen. Trotzdem habe ich zugeschlagen und mir im Versand unter Anderem drei Pflanzen von Agastache 'Blue Fortune' schicken lassen. Diese Duftstaude hat einen lange Blütezeit und soll ein besonderer Anziehungspunkt für Schmetterlinge und Bienen sein. Den ersten Austrieb habe ich lieber vor den Frostnächten die letzten Tage geschützt und die Pflanzen im Gewächshaus verwahrt. Jetzt stehen sie unter Dach im Freien auf der Terrasse. Am Wochenende bekommen meine  Duftnesseln dann ihren Platz im Beet und ich bin gespannt auf die ersten Blüten (Bild Horstmann).

Frühlings-Frost

Frühlings-Frost gleich Frühlings-Frust. Alles steht bei mir in den Startlöchern: Eine Palette mit Hornveilchen, die bestimmt nicht im Freiland gewachsen sind, eine Clematis zum Begrünen eines neuen Rankbogens und ein Birnbaum, der eingpflanzt werden möchte. Ich will sie alle nicht dem nächtlichen Frost in Kombi mit der frühen Morgensonne aussetzen. Auch die im Gewächshaus überwinterte Mini-Funkiensammlung und andere Topfpflanzen warten jetzt auf einen Platz im Freien - haben aber unter Glas schon ausgetrieben und sind daher gefährdet. Das sonnenreiche, aber für frisch Gepflanztes  und den Gärtner eher stressige Hochdruckwetter macht es in diesen Tagen nicht leicht, den Garten so zu managen, dass man keine Verluste hat. Auch hier gilt Durchhalten und Hoffen.